Samstag

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Samstag
Autor(en): Ian McEwan
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Diogenes
Serie:
Erscheinungsjahr: 2005
Seitenanzahl: 386 Seiten
Originaltitel: Saturday
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3257236271
ISBN-13/

EAN-Code:

9783257236279
Schlagwörter: London, ein Tag, Gegenwart, Bedrohung
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Samstag ist der Roman von Ian McEwan, 2005 erschienen; die deutsche Ausgabe behielt den englischen Titel Saturday. Das Buch fasst einen einzigen Tag im Leben eines Londoner Neurochirurgen.

Inhalt

Am Samstag, dem 15. Februar 2003 – dem Tag der großen Demonstration gegen den Irakkrieg – erwacht der Chirurg Henry Perowne früh und sieht ein brennendes Flugzeug über London. Der Tag, den er gut geplant hat, gerät ins Wanken: ein Verkehrsunfall führt zur Begegnung mit dem gewalttätigen Baxter, dessen beginnende Nervenkrankheit Perowne mit dem Blick des Arztes sofort erkennt.

Während draußen die Stadt gegen den Krieg marschiert, dringt Baxter am Abend ins Haus ein, bedroht die Familie und zwingt die Tochter, sich zu entkleiden – bis ihr vorgetragenes Gedicht die Lage kippt. Baxter stürzt die Treppe hinab; in der Nacht steht Perowne, der ihn verletzte, als Chirurg an seinem Operationstisch und rettet ihm das Leben.

Einordnung

McEwan verbindet die Präzision der Medizin mit den moralischen Fragen des Romans. Ein einziger Tag genügt, um die Nervosität der Zeit nach dem 11. September zu vermessen: Sicherheit und Bedrohung, öffentliche Angst und privates Glück stoßen im Haus des Arztes zusammen. Die Kunst des Buches liegt in der Konstruktion – kein Detail ohne Grund – und darin, dass ein Gedicht mehr vermag als Gewalt. Da McEwan lebt, steht das Werk hier ohne wörtliches Zitat. In der Reihe der Tagesromane von Ulysses bis Mrs Dalloway ist Samstag die Gegenwartsprobe.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.