Arme Leute
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Arme Leute |
| Autor(en): | Fjodor Dostojewski |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Anaconda Verlag |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1846 |
| Seitenanzahl: | 192 Seiten |
| Originaltitel: | Бедные люди |
| Originalsprache: | russisch |
| ISBN-10: | 3866479603 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783866479609 |
| Schlagwörter: | Briefroman, Armut, Petersburg, Mitleid |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Arme Leute ist der erste Roman von Fjodor Dostojewski, 1846 erschienen. Der Briefroman machte den Vierundzwanzigjährigen über Nacht berühmt.
Inhalt
Zwei Arme in Sankt Petersburg schreiben einander: der alternde, kleine Beamte Makar Dewuschkin und die junge, kränkliche Warwara Dobroselowa, entfernt verwandt, in Häusern gegenüber. In ihren Briefen teilen sie das Wenige – ein paar Kopeken, ein Topf Blumen, Bücher, Trost. Dewuschkin verausgabt sich für Warwara bis zur eigenen Not und schämt sich seiner abgetragenen Kleider.
Warwara, von der Armut in die Enge getrieben, nimmt am Ende den Antrag des groben, wohlhabenden Gutsbesitzers Bykow an, der sie einst entehrt hat – eine Heirat als einzige Rettung und zugleich als Verlust. Der letzte Brief Dewuschkins, der zurückbleibt, ist einer der herzzerreißendsten der russischen Literatur.
Einordnung
Dostojewski hat die Briefform genutzt, um den „kleinen Menschen“ von innen sprechen zu lassen: nicht als Elendsgestalt von außen betrachtet, sondern als Stimme mit Stolz, Scham und Zärtlichkeit. Der Kritiker Belinski feierte das Buch als sozialen Roman; doch schon hier liegt der Ton, der Dostojewskis Werk trägt, das Mitleid ohne Sentimentalität. Die angegebene deutsche Ausgabe folgt einer Übersetzung aus dem Russischen. Neben Schuld und Sühne und Die Brüder Karamasow zeigt Arme Leute den Anfang: das Gewissen, das schon im Erstling Schauplatz wird.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
