Autor:Italo Svevo

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Italo Svevo (1861–1928), Kaufmann in Triest und Schriftsteller auf Italienisch, hat der europäischen Moderne den unzuverlässigen Beichtenden gegeben. Der Weltruhm kam spät und über Umwege: James Joyce, einst sein Englischlehrer, hat den unbekannten Autor aus der Habsburgerhafenstadt nach Paris getragen.

Leben

Geboren als Aron Hector Schmitz in einer jüdischen Kaufmannsfamilie, blieb er im bürgerlichen Beruf, zuerst bei der Bank, dann in der Lackfabrik der Schwiegereltern. Die Doppelung ist das Material: Tags die Bilanz, nachts die Prosa, die so tut, als wäre sie eine. Die frühen Romane gingen unter; erst Zenos Gewissen fand Leser, und auch die erst, als eine französisch-italienische Debatte den Namen bekannt machte. Svevo starb nach einem Autounfall in Motta di Livenza.

Wirkung

Der Roman unterläuft die Psychoanalyse mit ihren eigenen Mitteln. Ein Mann legt sein Leben so aus, dass jede Deutung zugleich als Ausrede lesbar bleibt: die Zigarette, die Ehe, der Geschäftspartner, der Vater. Willensschwäche wird hier nicht beklagt, sie wird komisch und genau. Neben Thomas Manns Zauberberg und Marcel Proust steht Svevo als der Dritte, der Krankheit und Zeit aus dem Bürgerhaus erzählt – nur knapper und ohne Sanatorium.

Lange galt er als Sonderfall der Peripherie. Heute liest man ihn als Beweis, dass die Moderne nicht nur in Paris und Dublin stattfand, sondern auch in einer Stadt, die drei Sprachen sprach und keiner ganz gehörte. Die Ironie hat ihn gerettet; die rührende Beichte, die manche zuerst hörten, war nie das Buch.

Werke

In Auswahl außerdem: Ein Leben, Senilità.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.