Autor:Milton Friedman
Milton Friedman (1912–2006), in Brooklyn geboren, hat dem Markt die öffentlichkeitsfähigste Stimme der zweiten Jahrhunderthälfte gegeben. Kapitalismus und Freiheit behauptet, dass politische Freiheit die wirtschaftliche braucht – und dass der Staat oft das Problem ist, das er lösen will.
Leben
Kind ungarisch-jüdischer Einwanderer, Chicago, der Krieg in der Steuerstatistik, dann die Schule, die seinen Namen trägt. Der Gegenkurs zu Keynes kam nicht aus dem Nichts: die Depression hatte die Planung gelehrt, Friedman hat die Geldmenge dagegen gesetzt. Der Wirtschaftsnobelpreis 1976, Chile, Reagan: der Spätruhm war politisch. Er starb in San Francisco.
Wirkung
Friedman hat den Liberalismus aus der Verteidigung geholt. Regeln statt Ermessen, die freiwillige Armee, Bildungsgutscheine, die These, Inflation sei immer ein Geldphänomen. Die Härte liegt nicht im Ton, sie liegt in der Folgerung, dass gute Absichten den Markt nicht ersetzen.
Gelesen wird das Buch als Befreiung und als Waffe. Die achtziger Jahre haben in diesem Register gesprochen. Neben Keynes und Hayek ist er der dritte Pol: nicht Steuerung, nicht nur Warnung, sondern ein Programm, den Staat zurückzuschneiden.
Werke
- Kapitalismus und Freiheit (1962)
In Auswahl außerdem: A Monetary History of the United States (mit Anna Schwartz), Free to Choose.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.