Kapitalismus und Freiheit
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Kapitalismus und Freiheit |
| Autor(en): | Milton Friedman |
| Originaltitel: | Capitalism and Freedom |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1962 |
| Schlagwörter: | Markt, Freiheit, Geldmenge, Liberalismus |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Wirtschaftswissenschaft |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Piper
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| Umfang dieser Ausgabe: | 286 Seiten |
| ISBN: | 9783492248914 |
| Verweise | |
Kapitalismus und Freiheit (englisch Capitalism and Freedom) ist die 1962 in Chicago erschienene Streitschrift von Milton Friedman, deutsch bei Piper. Sie behauptet, dass politische Freiheit wirtschaftliche Freiheit braucht – und dass der Staat, der hilft, oft die Hilfe zerstört.
Inhalt
Friedman schreibt gegen den Konsens der Nachkriegsjahrzehnte, der den Markt für ein Werkzeug hielt, das der Staat nach Bedarf einsetzt. Wettbewerb sei kein Naturzustand des Stärkeren, sondern das einzige Verfahren, in dem Menschen kooperieren, ohne einander zu befehlen. Sobald Lizenzen, Zölle, die Wehrpflicht, die Schule vom Amt zugeteilt werden, entstehe eine Macht, die sich nicht mehr auf den einen Zweck begrenzen lässt. Die Kapitel sind Anwendungen: Geld, das nach Regeln wächst, nicht nach Konjunkturlaune; Bildungsgutscheine statt Schulmonopol; ein freiwilliges Heer; die Ablehnung der Preisbindung und des großen Wohlfahrtsstaats.
Der Kapitalismus wird nicht als Idylle beschrieben. Ungleichheit bleibt, Härte bleibt. Friedman bestreitet, dass Gleichheit durch Zuteilung die Freiheit rettet. Die Depression erklärt er als Geldversagen der Behörden, nicht als Marktversagen der Unternehmen. Inflation sei immer und überall ein monetäres Phänomen: zu viel Geld, zu wenige Güter.
Das Buch ist klar, polemisch, ohne Mathematik. Es will Leser außerhalb der Zunft, und es hat sie bekommen. Die Moral ist liberal im alten Sinn: Misstrauen gegen den Zweck, der den Einzelnen erzieht.
Einordnung
Neben Keynes’ Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes und Hayeks Der Weg zur Knechtschaft ist dies der dritte Pol des Jahrhunderts: nicht Steuerung, nicht nur Warnung, sondern ein Programm. Die Chicagoer Schule hat daraus eine Politik gemacht, die achtziger Jahre haben den Ton übernommen. Wer Friedman nur als Prophet der Reichen liest, verfehlt die Angst vor dem Amt; wer nur die Freiheit liest, unterschlägt, wen der Markt allein lässt. In der Bookpedia steht der Band in der wirtschaftlichen Reihe des 20. Jahrhunderts: Die einflussreichsten Werke der Wirtschaftswissenschaft.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
