Die Gutenberg-Galaxis

Version vom 21. August 2026, 16:05 Uhr von Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (Diskussion | Beiträge) (Neuer Artikel: Medienwissenschaft)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Marshall McLuhan · 1962 · Sachbuch, Medienwissenschaft
Das Werk
Deutscher Titel: Die Gutenberg-Galaxis
Autor(en): Marshall McLuhan
Originaltitel: The Gutenberg Galaxy
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1962
Schlagwörter: Buchdruck, Wahrnehmung, Schrift, Medium
Sachgebiete: Sachbuch, Medienwissenschaft
Greifbare Ausgabe
Verlag: Gingko Press


Umfang dieser Ausgabe: 397 Seiten
ISBN: 9783943330007
Verweise

Die Gutenberg-Galaxis. Das Ende des Buchzeitalters (englisch The Gutenberg Galaxy) ist die 1962 erschienene Untersuchung von Marshall McLuhan. Sie behauptet, der Buchdruck habe den westlichen Menschen vereinzelt, linear, innerlich gemacht – und die elektrischen Medien holten den Stamm zurück.

Inhalt

McLuhan erzählt Mediengeschichte als Sinnegeschichte. Die Handschrift, der Druck, die Elektrizität: Jedes Medium ordnet Wahrnehmung neu, nicht nur Inhalte. Das Alphabet trennt Blick und Laut; der Druck verstärkt das. Das globale Dorf ist keine Idylle. Es ist die Gleichzeitigkeit, die das Elektrische erzwingt.

Das Buch ist sprunghaft, mit Zitaten, gegen die Abhandlung geschrieben. Shakespeare, die Scholastik, die Zeitung: Alles wird zum Symptom des Kanals. Wer eine Bibliotheksgeschichte sucht, findet Sprüche. Wer nur Sprüche sucht, findet die These, dass Gutenberg eine Galaxis war, kein Gerät.

Der Ton ist prophetisch und philologisch zugleich. Zwei Jahre später haben Die magischen Kanäle denselben Kern zum Satz gemacht: Das Medium ist die Botschaft. Hier steht die Vorgeschichte dieses Satzes.

Einordnung

1962 ist die Gründung der Mediengeschichte als Wahrnehmungstheorie. Ong hat Mündlichkeit und Schrift später schulmäßig geordnet; Kittler hat den Apparat härter genommen. Wer nach McLuhan über den Buchdruck spricht, ohne Sinne, spricht hinter diesem Band.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.