Autor:Walter J. Ong
Walter J. Ong (1912–2003), in Kansas City geboren, hat Schrift und Mündlichkeit als Sinneordnungen beschrieben, nicht als Stufen der Zivilisation. Oralität und Literalität zeigt, was das Alphabet mit dem Denken macht.
Leben
Jesuit, Literaturwissenschaft, Saint Louis. Der Umweg war McLuhan, dessen Schüler er war, ohne den Spruch zum Programm zu machen. Er starb in Missouri. Die Oralitätsforschung trägt seinen Namen.
Wirkung
Ong hat die schriftlose Rede als vollständige Kultur rehabilitiert und die Schrift als Technik, die Innerlichkeit, Listen, das isolierte Ich erzeugt. Das ist keine Nostalgie. Es ist Mediengeschichte vor dem Namen. Die Germanistik und die Theologie haben das Buch als Pflicht gelesen.
Die Kritik nannte die Zweiteilung zu glatt. Es bleibt die lesbarste Auskunft zu Stimme und Schrift. Wer nach Ong über Mündlichkeit spricht, als Mangel, spricht hinter diesem Band.
Werke
- Oralität und Literalität (1982)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.