Wer die Nachtigall stört

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Version vom 18. August 2026, 12:28 Uhr von Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (Diskussion | Beiträge) (Neuer Artikel: Werkeintrag (Kindler geprueft, neu formuliert).)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Daten zum Buch
Deutscher Titel: Wer die Nachtigall stört
Autor(en): Harper Lee
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Rowohlt
Serie:
Erscheinungsjahr: 1960
Seitenanzahl: 350 Seiten
Originaltitel: To Kill a Mockingbird
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3499105630
ISBN-13/

EAN-Code:

9783499105632
Schlagwörter: Rassismus, Kindheit, Gericht, Alabama
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Wer die Nachtigall stört (englisch To Kill a Mockingbird) ist der 1960 erschienene Roman von Harper Lee. Erzählt aus der Sicht eines Kindes im Alabama der dreißiger Jahre, wurde er zum meistgelesenen Buch über Rassismus und Recht in den Vereinigten Staaten.

Inhalt

Scout Finch wächst mit ihrem Bruder Jem und dem Vater Atticus in der Kleinstadt Maycomb auf. Die Sommer gehören den Spielen um das Nachbarhaus des verschlossenen Arthur „Boo“ Radley, den die Kinder für ein Ungeheuer halten. Atticus, Anwalt, bringt ihnen bei, dass man eine Nachtigall nicht stören darf, weil sie niemandem schadet – und dass man einen Menschen erst versteht, wenn man in seiner Haut steckt.

Die Handlung verdichtet sich, als Atticus den schwarzen Tagelöhner Tom Robinson verteidigt, den eine weiße Frau, Mayella Ewell, der Vergewaltigung beschuldigt. Vor Gericht wird klar, dass Tom Mayella geholfen hat und dass die Anklage die Lüge einer gedemütigten Familie ist. Die weiße Jury spricht ihn trotzdem schuldig. Tom wird auf der Flucht erschossen. Scout und Jem lernen, dass das Recht und das, was die Stadt Recht nennt, auseinanderfallen.

Am Ende rettet Boo Radley die Kinder vor dem Angriff von Mayellas Vater. Sheriff Tate erklärt den Tod für einen Unfall, um Boo nicht der Stadt auszuliefern. Scout steht auf Boos Veranda und sieht die Straße mit seinen Augen: dieselbe Kindheit, von der anderen Seite. Der Roman schließt, ohne Versöhnung vorzutäuschen.

Einordnung

Lee hat nur dieses eine zu Lebzeiten veröffentlichte Buch geschrieben; 2015 folgte der umstrittene frühe Entwurf Go Set a Watchman. Der Roman erhielt 1961 den Pulitzerpreis, Gregory Peck spielte Atticus in der Verfilmung von 1962, und Generationen amerikanischer Schüler haben ihn gelesen. In der deutschen Literatur der Rassismusdebatte steht er neben Ralph Ellisons Der unsichtbare Mann und Toni Morrisons Menschenkind: nicht als Theorie, sondern als die Stimme eines Mädchens, das zum ersten Mal Unrecht versteht.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.