Der unsichtbare Mann

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Der unsichtbare Mann
Autor(en): Ralph Ellison
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Rowohlt
Serie:
Erscheinungsjahr: 1952
Seitenanzahl: 544 Seiten
Originaltitel: Invisible Man
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3499123452
ISBN-13/

EAN-Code:

9783499123454
Schlagwörter: Rasse, Unsichtbarkeit, Identität, Harlem
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Der unsichtbare Mann (englisch Invisible Man) ist der 1952 erschienene Roman von Ralph Ellison. Ein namenloser Schwarzer erzählt, warum man ihn nicht sieht: nicht weil er ein Geist wäre, sondern weil niemand ihn ansehen will.

Inhalt

Der Erzähler sitzt in einem unterirdischen Raum in Harlem, die Wände voller gestohlener Glühbirnen, und beginnt von vorn. Im Süden hält er bei der Schulfeier eine Rede, die den Weißen gefällt; zur Belohnung muss er in einem Boxkampf um Münzen auf einem elektrisierten Teppich kriechen. Ein Stipendium führt ihn auf ein schwarzes College. Dort fährt er den weißen Stifter Norton zu einer Hütte und in eine Kneipe für schwarze Veteranen; der Direktor treibt ihn dafür fort, mit Empfehlungsbriefen, die seine Karriere verhindern sollen.

In New York arbeitet er in einer Lackfabrik, deren weißester Farbton einen Tropfen schwarzer Flüssigkeit braucht, und gerät in einen Kesselunfall. In Harlem schließt er sich der „Bruderschaft“ an, einer politischen Organisation, die ihn als Redner braucht und als Person nicht. Ein Rivalenmord, ein Aufstand, die Leiche eines Freundes: der Erzähler begreift, dass er für weiße Wohltäter, schwarze Aufsteiger und Revolutionäre gleichermaßen eine Rolle ist, kein Mensch.

Er fällt in ein Schachtloch, wird von der Jagd vergessen und richtet sich unter der Stadt ein. Unsichtbarkeit wird vom Fluch zur Taktik. Der Roman endet, bevor er wieder hinaufgeht; der letzte Satz sagt, dass seine Geschichte auch die des Lesers sein könnte.

Einordnung

Ellison hat nach diesem Buch keinen zweiten Roman zu Lebzeiten fertiggestellt; der Nachlassband Juneteenth blieb Fragment. Invisible Man erhielt den National Book Award und verschob, was in den Vereinigten Staaten als schwarzer Roman gelten durfte: weg vom naturalistischen Protest von Richard Wrights Sohn dieses Landes, hin zu Jazz, Surrealismus und der Frage der Sichtbarkeit. Wer über Rasse und Moderne spricht, kommt an diesem Keller nicht vorbei.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.