Sein und Zeit

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Sein und Zeit
Autor(en): Martin Heidegger
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Niemeyer
Serie:
Erscheinungsjahr: 1927
Seitenanzahl: 450 Seiten
Originaltitel: -
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3484222061
ISBN-13/

EAN-Code:

9783484222061
Schlagwörter: Dasein, Zeitlichkeit, Sein, Existenz
Sachgebiete: Sachbuch, Philosophie
Rezensionen

Sein und Zeit ist das 1927 erschienene Hauptwerk von Martin Heidegger. Es stellt die alte Frage nach dem Sein neu, indem es beim menschlichen Dasein ansetzt – und bleibt Fragment.

Inhalt

Heidegger bricht mit der Tradition, die das Sein wie ein Ding unter Dingen behandelt. Allein das Dasein hat ein Verhältnis zu seinem eigenen Sein; dieses Verhältnis heißt Existenz. Die Strukturen des Daseins sind Existenzialien, keine Kategorien: In-der-Welt-sein, Mitsein, Befindlichkeit, Verstehen, Rede. Zunächst und zumeist lebt das Dasein im Man, in der Uneigentlichkeit des Geredes. Eigentlich wird es in der Angst, die nicht dieses oder jenes fürchtet, sondern das In-der-Welt-sein selbst, und im Vorlaufen zum Tod, der unverwechselbar der eigene ist.

Der zweite Abschnitt gilt der Zeitlichkeit. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nicht eine Abfolge von Jetzten; die Zukunft ist das Vorlaufen, die Gewesenheit das Schuldigsein, die Gegenwart der Augenblick. Zeitlichkeit ist der Sinn des Seins des Daseins – und sollte, so der Plan, den Sinn von Sein überhaupt erschließen. Dieser dritte Abschnitt ist nie erschienen.

Die Sprache des Buches ist eigensinnig: Heidegger hämmert Wörter um, damit sie nicht mehr die der Schulphilosophie sind. Wer mitliest, muss die Wörter neu lernen oder das Buch schließen.

Einordnung

Kein philosophisches Buch des 20. Jahrhunderts hat so weit gewirkt und so schwer belastet. Die Existentialisten, die Hermeneutik, Sartre, Derrida, die Theologie haben daraus gelebt. 1933 wurde Heidegger Rektor unter den Nationalsozialisten; die Schwarzen Hefte haben die Verbindung von Seinsdenken und Judenhass nachträglich unübersehbar gemacht. Sein und Zeit bleibt ein Gründungstext – und einer, den man nicht mehr ohne diese Geschichte liest.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.