Das Parfum

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Das Parfum
Autor(en): Patrick Süskind
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Diogenes
Serie:
Erscheinungsjahr: 1985
Seitenanzahl: 320 Seiten
Originaltitel: -
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3257228007
ISBN-13/

EAN-Code:

9783257228001
Schlagwörter: Geruch, Mörder, Aufklärung, Genie
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders ist der 1985 erschienene erste Roman von Patrick Süskind. Er erzählt von einem Mann ohne Eigengeruch, der im Frankreich des 18. Jahrhunderts den Duft der Welt in sich aufnimmt und dafür tötet.

Inhalt

Jean-Baptiste Grenouille wird 1738 auf dem Pariser Fischmarkt geboren, an dem stinkendsten Ort des Königreichs. Die Mutter will ihn mit den Abfällen fortschaffen, wird hingerichtet; das Kind überlebt, weil es schreit. Es hat keine Spur eigenen Geruchs und dafür die schärfste Nase des Jahrhunderts. Als Gerberlehrling, später als Geselle des Parfumeurs Baldini, lernt Grenouille, Düfte zu zerlegen und neu zu setzen. Paris wird ihm zu eng.

Auf der Flucht vor den Menschen verbringt er Jahre in einer Höhle im Gebirge, allein mit den gesammelten Gerüchen. Zurück unter den Lebenden, begreift er, dass ihm das fehlt, was andere ohne Absicht ausstrahlen: ein menschlicher Duft. Er beschließt, das vollkommene Parfum zu bauen, aus dem Duft junger Frauen. In Grasse tötet er dreizehn von ihnen, zuletzt Laure Richis, deren Geruch der letzte, entscheidende ist.

Bei der Hinrichtung in Grasse setzt er das Parfum ein. Die Menge, die ihn zerreißen wollte, fällt in Anbetung; der Henker begnadigt ihn, der Vater des letzten Opfers nennt ihn Sohn. Grenouille ekelt die Liebe, die er erzwungen hat. Er geht nach Paris zurück, an den Ort seiner Geburt, übergießt sich vor den niedrigsten der Stadt mit dem Rest – und wird von ihnen zerrissen und verzehrt.

Einordnung

Süskind hat aus einem Kriminalstoff eine Geschichte der Aufklärung gemacht: das Genie, das die Welt in Bestandteile zerlegt und darüber das Menschliche verliert. Der Roman war einer der größten deutschsprachigen Erfolge seit Günter Grass' Die Blechtrommel und wurde in Dutzende Sprachen übersetzt. 2006 kam die Verfilmung von Tom Tykwer. Literarisch steht das Buch zwischen Historienroman und Märchen; populär ist es geblieben, weil der Mörder eine Leere hat, die nach Duft verlangt, nicht nach Motiv.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.