Autor:Patrick Süskind

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Patrick Süskind (* 1949), in Ambach am Starnberger See geboren, hat aus einem Kriminalstoff eine Geschichte der Aufklärung gemacht: das Genie, das die Welt in Bestandteile zerlegt und darüber das Menschliche verliert. Das Parfum war 1985 der erste Roman – und blieb der eine Welterfolg.

Leben

Sohn eines Schriftstellers, Studium, Hörspiele, das Stück Der Kontrabaß, dann der Roman, der in Dutzende Sprachen ging. Der Umweg ist die Abwesenheit: Süskind spricht nicht mit der Presse, nimmt keine Preise öffentlich entgegen und hat sich nach dem Erfolg fast aus der Sichtbarkeit zurückgezogen. Die Taube und Die Geschichte von Herrn Sommer folgten, schmaler. Er lebt zurückgezogen in Deutschland und Frankreich. Die Person liefert dem Werk keine Erklärung; der Mörder ohne Eigengeruch schon.

Wirkung

Süskind hat den Historienroman mit dem Märchen und der Künstlerlegende gekreuzt. Grenouille, geboren auf dem stinkendsten Markt des Königreichs, tötet, um den menschlichen Duft zu besitzen, der ihm fehlt. Literarisch steht das Buch zwischen Aufklärungskritik und Kolportage; populär ist es geblieben, weil die Leere nach Duft verlangt, nicht nach Motiv.

Der Verkaufserfolg und die Verfilmung von 2006 haben ihn zum Markennamen gemacht und den Autor zum Gerücht. Wer nur den Schauerroman liest, unterschlägt, wie genau Paris und Grasse nach Gerüchen geordnet sind. Wer nur die Allegorie auf das Genie liest, unterschlägt, dass Grenouille am Ende verzehrt wird – von denen, die er zwingen konnte, ihn zu lieben.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Taube, Die Geschichte von Herrn Sommer, Der Kontrabaß.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.