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Aktuelle Version vom 23. August 2026, 20:48 Uhr
| Das Werk | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Verfassungslehre |
| Autor(en): | Carl Schmitt
|
| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 1928 |
| Schlagwörter: | Verfassung, Entscheidung, Weimar, Souveränität |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Recht |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Duncker & Humblot
|
| Umfang dieser Ausgabe: | 404 Seiten |
| ISBN: | 9783428130207 |
| Verweise | |
Verfassungslehre ist die 1928 bei Duncker & Humblot erschienene Schrift von Carl Schmitt. Sie bleibt das staatsrechtliche Gegenstück zum Begriff des Politischen: Verfassung als Entscheidung, nicht als Normenstufe.
Inhalt
Schmitt unterscheidet Verfassung und Verfassungsgesetz, den verfassunggebenden Akt und die einzelnen Bestimmungen. Die Verfassung im positiven Sinn ist die Entscheidung über Art und Form der politischen Einheit; Gesetze können gewechselt werden, die Entscheidung trägt sie. Weimar erscheint als Kompromiss, der die Entscheidung schuldig bleibt. Souveränität, Repräsentation, der Gegensatz von Liberalismus und Demokratie: das Buch ist die Dogmatik zu den Formeln, die 1932 der Freund-Feind-Satz zuspitzen wird.
Gegen Kelsens Stufenbau setzt Schmitt den Akt, der die Stufen erst möglich macht. Gegen den Liberalismus, der Politik in Verfahren auflöst, setzt er die Einheit, die sich entscheiden muss. Das Buch ist noch Weimarer Staatsrechtslehre, scharf und gelehrt, noch nicht die Rechtfertigung von 1933 – und legt doch die Sprache bereit, in der 1933 geliefert wurde.
Wer Schmitt nur als Pamphletisten kennt, hat diese Dogmatik nicht gelesen; wer nur die Dogmatik rettet, unterschlägt, wozu sie gedient hat. Die Neuauflagen nach 1945 haben den Text nicht gereinigt. Er gehört in ein Lexikon, das unterscheidet: Analyse und Dienst.
Einordnung
In Staatslehre: 20. Jahrhundert steht die Verfassungslehre neben dem Begriff des Politischen, ohne dass ein Verfasser zwei Einträge in derselben Liste bekommt; hier ist sie das Werk. Aufnahme ist keine Empfehlung. Heller und Böckenförde haben gegen dieses Buch gedacht, indem sie es kannten.
Ideen
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
