Starship Troopers: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Krieg gegen die „Käfer“, ein Schwarmwesen mit Kasten aus Arbeitern, Kriegern und Hirnen, bricht voll aus, als Buenos Aires zerstört wird; Carl stirbt. Rico kämpft, steigt auf, verliert Leute, wird Offizier. Die Kapitel wechseln zwischen Einsatz und Lehrsaal: Prügelstrafe, Todesstrafe, die Behauptung, nur wer den Staat mit dem Körper gedeckt habe, dürfe über Krieg und Frieden entscheiden. Die Käfer sind kein Verhandlungspartner; der Krieg ist Vernichtung oder Unterwerfung. Rico begreift die Struktur des Gegners – das Hirn, das den Schwarm lenkt – und nimmt an einem Unternehmen teil, das ein solches Hirn lebend fangen soll. | Der Krieg gegen die „Käfer“, ein Schwarmwesen mit Kasten aus Arbeitern, Kriegern und Hirnen, bricht voll aus, als Buenos Aires zerstört wird; Carl stirbt. Rico kämpft, steigt auf, verliert Leute, wird Offizier. Die Kapitel wechseln zwischen Einsatz und Lehrsaal: Prügelstrafe, Todesstrafe, die Behauptung, nur wer den Staat mit dem Körper gedeckt habe, dürfe über Krieg und Frieden entscheiden. Die Käfer sind kein Verhandlungspartner; der Krieg ist Vernichtung oder Unterwerfung. Rico begreift die Struktur des Gegners – das Hirn, das den Schwarm lenkt – und nimmt an einem Unternehmen teil, das ein solches Hirn lebend fangen soll. | ||
| − | Am Ende ist Rico Leutnant, seine Mutter tot, der Vater, der ihn einst hindern wollte, selbst Soldat geworden und dient unter ihm. Der Roman schließt nicht mit dem Frieden, sondern mit dem nächsten Sprung aus dem Schiff | + | Am Ende ist Rico Leutnant, seine Mutter tot, der Vater, der ihn einst hindern wollte, selbst Soldat geworden und dient unter ihm. Der Roman schließt nicht mit dem Frieden, sondern mit dem nächsten Sprung aus dem Schiff und der höhnischen Frage, ob man ewig leben wolle. Die Frage nach Sieg oder Sinn bleibt offen; offen bleibt auch, ob Heinlein die Föderation rühmt oder sie als Extrem vorführt, an dem man sich reiben soll. Der Ton der Ich-Erzählung ist nüchtern, stolz und ohne Reue. |
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Aktuelle Version vom 22. August 2026, 17:46 Uhr
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Starship Troopers |
| Autor(en): | Robert A. Heinlein |
| Originaltitel: | Starship Troopers |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1959 |
| Schlagwörter: | Krieg, Infanterie, Bürgerrecht, Insekten |
| Sachgebiete: | Roman |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Bastei Lübbe
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| Umfang dieser Ausgabe: | 336 Seiten |
| ISBN: | 9783404141593 |
| Rezensionen | |
Starship Troopers ist der Zukunftsroman von Robert A. Heinlein, 1959 erschienen, deutsch zuerst 1979 als Sternenkrieger. Ein junger Mann tritt in die mobile Infanterie ein, kämpft gegen ein Insektenvolk im Weltraum und lernt, dass in dieser Gesellschaft nur dient, wer Bürger werden will. Heinlein, selbst Marineoffizier, hat den Kriegsroman mit Unterrichtsstunden über Staat, Strafe und Pflicht durchsetzt. Das Buch gewann den Hugo-Preis und spaltet die Leser seither: Die einen sehen eine Apologie des Militarismus, die anderen eine Satire oder eine ehrliche Frage nach dem Preis des Wahlrechts. Paul Verhoevens Film von 1997 hat den Titel berühmt gemacht, indem er den Text gegen den Strich las.
Inhalt
Juan „Johnny“ Rico, Sohn wohlhabender Eltern aus Buenos Aires, mustert gegen den Willen der Familie bei der mobilen Infanterie, weil die Mitschülerin Carmen Ibanez zur Raumflotte will und der Freund Carl zur Forschungstruppe. Nur wer freiwillig dient, erwirbt in der Erdföderation das volle Bürgerrecht; die übrigen bleiben Zivilisten mit Wohlstand, aber ohne Stimme. Die Grundausbildung unter Sergeant Zim ist hart, tödlich für manche, und soll aus dem Jungen einen Soldaten machen. Rico bleibt, als andere gehen. Er lernt den Kampfanzug, eine gepanzerte Hülle, die den Infanteristen zur einzelnen Waffe macht, und die Lehre des Geschichtslehrers Jean V. Dubois: Gewalt sei die ultima ratio, Verantwortung wachse aus dem Risiko des eigenen Lebens.
Der Krieg gegen die „Käfer“, ein Schwarmwesen mit Kasten aus Arbeitern, Kriegern und Hirnen, bricht voll aus, als Buenos Aires zerstört wird; Carl stirbt. Rico kämpft, steigt auf, verliert Leute, wird Offizier. Die Kapitel wechseln zwischen Einsatz und Lehrsaal: Prügelstrafe, Todesstrafe, die Behauptung, nur wer den Staat mit dem Körper gedeckt habe, dürfe über Krieg und Frieden entscheiden. Die Käfer sind kein Verhandlungspartner; der Krieg ist Vernichtung oder Unterwerfung. Rico begreift die Struktur des Gegners – das Hirn, das den Schwarm lenkt – und nimmt an einem Unternehmen teil, das ein solches Hirn lebend fangen soll.
Am Ende ist Rico Leutnant, seine Mutter tot, der Vater, der ihn einst hindern wollte, selbst Soldat geworden und dient unter ihm. Der Roman schließt nicht mit dem Frieden, sondern mit dem nächsten Sprung aus dem Schiff und der höhnischen Frage, ob man ewig leben wolle. Die Frage nach Sieg oder Sinn bleibt offen; offen bleibt auch, ob Heinlein die Föderation rühmt oder sie als Extrem vorführt, an dem man sich reiben soll. Der Ton der Ich-Erzählung ist nüchtern, stolz und ohne Reue.
Einordnung
Heinlein hat nach dem Sputnik und vor dem großen Vietnamprotest einen Kriegsroman geschrieben, der das Bürgerrecht an den Dienst bindet und die Demokratie der Wohlhabenden für feige hält. Das hat ihn zur Zielscheibe gemacht und zum Kultbuch der Soldaten. Die Käfer sind ein Feind ohne Gesicht, was den Text der Propaganda verdächtig macht; zugleich beschreibt Rico Angst, Verlust und die Dummheit der Stäbe. Neben Schöne neue Welt und Per Anhalter durch die Galaxis steht das Buch in der angelsächsischen Zukunftsliteratur, ist aber enger am Gewehr und an der Lektion. Die deutsche Erstübersetzung milderte den Titel; spätere Ausgaben kehrten zu Starship Troopers zurück.
Verhoevens Film hat die Föderation als faschistoide Werbung erzählt und Heinleins Ernst in Satire gekippt; viele kennen nur diese Bilder. Videospiele und Fortsetzungen haben den Kampfanzug genommen und die Staatslehre weggelassen. Wer nach Heinlein über Krieg im Weltraum spricht, spricht hinter diesem Roman; wer ihn mit dem Film verwechselt, hat Dubois’ Unterricht und Ricos Vater nicht gelesen. Die angegebene Ausgabe ist die Taschenbuchfassung zum Filmjahr, der Text folgt Heinleins Roman.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
Später durchgesehen: Ein zweites KI-Sprachmodell hat den Text geprüft und einzelne Formulierungen berichtigt (Grok 4.6, xAI). Bestand, Auswahl und Ausgabendaten blieben dabei unverändert; welche Sätze geändert wurden, zeigt die Versionsgeschichte.
