Per Anhalter durch die Galaxis
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Per Anhalter durch die Galaxis |
| Autor(en): | Douglas Adams |
| Originaltitel: | The Hitchhiker's Guide to the Galaxy |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1979 |
| Schlagwörter: | Erde, Weltraum, Ratgeber, Absurdität |
| Sachgebiete: | Roman |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Kein & Aber
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| Umfang dieser Ausgabe: | 233 Seiten |
| ISBN: | 9783036959542 |
| Verweise | |
Per Anhalter durch die Galaxis ist ein Roman von Douglas Adams, 1979 erschienen, aus einer Hörspielreihe der BBC hervorgegangen. Der englische Titel The Hitchhiker's Guide to the Galaxy nennt ein fiktives Nachschlagewerk, das Reisenden der Milchstraße nützliche, oft falsche Auskünfte gibt. Adams hat die Vernichtung der Erde, die Bürokratie und die Suche nach dem Sinn des Lebens in eine Komödie gelegt, die den Weltraumroman von innen aufbricht. Der erste Satz des Ratgebers lautet in der deutschen Fassung: Keine Panik. Das Buch wurde der Auftakt eines Zyklus und eines der meistgelesenen englischen Bücher des späten zwanzigsten Jahrhunderts.
Inhalt
Arthur Dent liegt vor seinem Haus in der englischen Provinz, um den Abriss durch einen Planierraupentrupp zu verhindern, als sein Freund Ford Prefect ihn zum letzten Bier ins Wirtshaus holt. Ford ist kein Engländer, sondern ein Forscher vom Planeten Betelgeuse, der seit Jahren den Artikel über die Erde für den Ratgeber schreibt. Kurze Zeit später sprengen die Vogonen die Erde, weil sie einer Hyperraumtrasse im Weg ist; die irdische Abrissverfügung hing seit Monaten ungelesen in einem Keller. Ford rettet Arthur per Anhalter auf ein vogonisches Schiff. Dort müssen sie die Dichtkunst des Vogonen Prostetnic Vogon Jeltz ertragen, werden in die Luftschleuse geworfen und, gegen jede Wahrscheinlichkeit, von einem anderen Schiff aufgelesen.
An Bord der Heart of Gold, eines Schiffes mit Unwahrscheinlichkeitsantrieb, treffen sie Zaphod Beeblebrox, den zwei-, später mehrköpfigen Präsidenten der Galaxis und Vetter Fords, die irdische Tricia McMillan, genannt Trillian, die Arthur einmal auf einem Fest in Islington begegnet ist, und den depressiven Roboter Marvin. Zaphod hat das Schiff gestohlen und steuert den Planeten Magrathea an, auf dem einst maßgefertigte Welten gebaut wurden. Die Erde, so stellt sich heraus, war selbst ein Computer, in Auftrag gegeben von Mäusen, um die endgültige Frage zum Sinn des Lebens zu finden. Die Antwort, die ein noch größerer Rechner namens Deep Thought nach siebeneinhalb Millionen Jahren ausgab, lautet zweiundvierzig. Was die Frage war, weiß niemand mehr.
Auf Magrathea begegnen sie dem alten Planetenbauer Slartibartfaß, der Norwegen mit besonderem Vergnügen geformt hat, und einer neuen Erde, die in Arbeit ist. Die Mäuse wollen Arthurs Gehirn entnehmen, weil darin die Frage vermutet wird; er lehnt ab. Schüsse, Polizei und der Unwahrscheinlichkeitsantrieb beenden den Aufenthalt, ohne dass eine Ordnung wiederkehrte. Adams schließt den ersten Band nicht mit einer Lösung, sondern mit der Fortsetzung der Flucht. Der Ratgeber bleibt der zuverlässigste unzuverlässige Erzähler: Er erklärt Handtücher, Panikverbot und die Nutzlosigkeit der Vogonen und weiß über die Erde nur den Eintrag „harmlos“, später ergänzt um „meistenteils“.
Einordnung
Adams hat den Weltraumroman mit der englischen Komödie kurzgeschlossen: Beamte statt Imperien, Formulare statt Schlachten, eine Antwort ohne Frage. Die BBC-Hörspiele kamen vor dem Buch; Fernsehen, Film und Bühne folgten, oft glatter als der Ton der Prosa. Der Zyklus wuchs um Das Restaurant am Ende des Universums und weitere Bände, die denselben Witz verdünnten und verschärften. Zweiundvierzig ist in die Alltagssprache eingegangen, das Handtuch zum Abzeichen der Leser geworden. Die Satire trifft die Technokraten ebenso wie die Sinnsucher, die eine Zahl für eine Offenbarung halten.
Im Deutschen hielt sich lange die ältere Übertragung; die Fassung von Sven Böttcher bei Kein & Aber holte den Witz näher an Adams’ Satzrhythmus. Neben dem ernsten Zukunftsroman der Nachkriegszeit steht hier eine Tradition, die von der Nonsensdichtung und von der Radio-Komödie lebt. Wer nach 1979 den Weltraum noch feierlich erzählen wollte, musste an diesem Buch vorbei oder durch es hindurch. Die Erde bleibt zerstört, der Ratgeber unvollständig, und gerade das ist der Trost, den Adams anbietet.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
