Schnelles Denken, langsames Denken: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:50 Uhr

Daten zum Buch
Deutscher Titel: Schnelles Denken, langsames Denken
Autor(en): Daniel Kahneman
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Siedler
Serie:
Erscheinungsjahr: 2011
Seitenanzahl: 624 Seiten
Originaltitel: Thinking, Fast and Slow
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3886808594
ISBN-13/

EAN-Code:

9783886808595
Schlagwörter: Urteil, Heuristik, Intuition, Irrtum
Sachgebiete: Sachbuch, Psychologie
Rezensionen

Schnelles Denken, langsames Denken (englisch Thinking, Fast and Slow) ist das 2011 erschienene Buch von Daniel Kahneman über die zwei Systeme des Urteilens. Es hat der Verhaltensökonomie das Gesicht gegeben und der Intuition das Vertrauen gekostet.

Inhalt

System 1 denkt schnell, automatisch, in Geschichten und Ähnlichkeiten. System 2 denkt langsam, anstrengend, in Regeln. Die meisten Urteile fällt System 1; System 2 tritt auf, wenn es muss, und oft zu spät. Kahneman, der 2002 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt, trägt mit Amos Tversky Jahrzehnte Experimente zusammen: Verfügbarkeit, Verankerung, Verlustaversion, die Überschätzung seltener Risiken, die Illusion, man habe es kommen sehen.

Der Mensch als Nutzenmaximierer der Lehrbücher überlebt diese Kapitel nicht. An seine Stelle tritt ein Wesen, das Verluste schwerer wiegt als Gewinne, das kleine Stichproben für Gesetze hält und das müde wird. Kahneman schreibt nicht gegen die Vernunft; er schreibt gegen die Selbstgewissheit der Vernunft. Der letzte Teil gilt dem Wohlbefinden: erinnerndes gegen erlebendes Ich, die Ferien, die man in der Erinnerung hat, nicht in der Minute.

Das Buch ist dick, anekdotisch, voller Tests, die der Leser an sich selbst vornimmt und meist verliert.

Einordnung

Kaum ein psychologisches Buch des 21. Jahrhunderts hat Politik, Medizin und Finanzwelt so sehr mit einem Vokabular versorgt. Neben Richard Dawkins' Das egoistische Gen steht es als populäre Wissenschaft, die ein Menschenbild verschiebt. Die Replikationskrise hat einzelne Experimente getroffen; die Richtung – dass Intuition systematisch irrt – hat sie nicht aufgehoben. Wer nach 2011 von verzerrten Urteilen spricht, spricht oft mit Kahneman: Es geht um das, was dem Urteil vorausgeht.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.