Das egoistische Gen

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Das egoistische Gen
Autor(en): Richard Dawkins
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Spektrum
Serie:
Erscheinungsjahr: 1976
Seitenanzahl: 416 Seiten
Originaltitel: The Selfish Gene
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3827418323
ISBN-13/

EAN-Code:

9783827418326
Schlagwörter: Evolution, Gen, Altruismus, Meme
Sachgebiete: Sachbuch, Naturwissenschaft
Rezensionen

Das egoistische Gen (englisch The Selfish Gene) ist das 1976 erschienene Buch von Richard Dawkins. Evolution spielt nicht zum Wohl der Art und nicht zum Wohl des Individuums – sie spielt zum Wohl der Gene, die uns bauen.

Inhalt

Dawkins nimmt die Selektionstheorie Charles Darwins beim Wort und verschiebt den Schauplatz. Organismen sind Überlebensmaschinen, von Genen programmiert, die sich kopieren. Altruismus unter Verwandten, Elternpflege, sogar der Opfergang: Alles lässt sich rechnen, wenn man Verwandtschaftsgrade und Fortpflanzungschancen einsetzt. Was wie Selbstlosigkeit aussieht, kann genetischer Eigennutz sein.

Das berühmteste Nebenprodukt ist das Mem: eine Kultureinheit, die sich wie ein Gen durch Nachahmung verbreitet – Melodien, Glaubenssätze, Moden. Dawkins skizziert das nur; die Gendebatte hat das Buch getragen. Er schreibt polemisch klar, gegen die Vorstellung, die Natur wolle das Gute der Gruppe, und gegen jeden, der aus der Evolution eine Moral zieht. Das egoistische Gen begründet kein egoistisches Leben; es erklärt, warum Moral gegen den Strich der Gene gearbeitet werden muss.

Kritiker warfen ihm vor, Metaphern für Mechanismen zu verkaufen und Kooperation zu unterschätzen. Spätere Auflagen haben nachgelegt, ohne die These zu kassieren.

Einordnung

Neben Darwins Die Entstehung der Arten ist dies das populärwissenschaftliche Buch, das das 20. Jahrhundert gelehrt hat, evolutionär zu denken. Die Soziobiologie, die Evolutionspsychologie, der Streit um den Altruismus gehen durch diesen Text. Dawkins' späterer Atheismus hat den Autor verdunkelt; das Genbuch bleibt das schärfere. Wer „Mem“ sagt, zitiert es, oft ohne die Rechnung.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.