Sohn dieses Landes: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:51 Uhr

Daten zum Buch
Deutscher Titel: Sohn dieses Landes
Autor(en): Richard Wright
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 1940
Seitenanzahl: 544 Seiten
Originaltitel: Native Son
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3518399995
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518399996
Schlagwörter: Chicago, Rassismus, Gewalt, Angst
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Sohn dieses Landes (englisch Native Son) ist der 1940 erschienene Roman von Richard Wright. Bigger Thomas, ein junger Schwarzer aus den Slums von Chicago, wird von Angst und Hass durch eine Stadt getrieben, die ihn schon schuldig gesprochen hat, bevor er tötet.

Inhalt

Bigger lebt mit Mutter und Geschwistern in einer Rattenwohnung, macht kleine Überfälle, hat keine Aussicht. Die Wohlfahrt vermittelt ihn als Chauffeur zur reichen Familie Dalton, die sich als Wohltäter der Schwarzen sieht. Die Tochter Mary und ihr Freund Jan, ein Kommunist, zwingen Bigger in eine Vertraulichkeit, die in seiner Welt tödlich ist. Betrunken trägt er Mary ins Zimmer; als die blinde Mutter eintritt, drückt er Mary ein Kissen aufs Gesicht, um sie still zu halten. Sie erstickt.

Er verbrennt die Leiche im Heizungskessel, erpresst die Daltons, flieht, vergewaltigt und tötet seine Freundin Bessie, weil sie Mitwisserin ist. Die Jagd durch die schneebedeckte Stadt, die Schlagzeilen, die weiße Menge: Wright schreibt den Naturalismus zu Ende. Vor Gericht verteidigt der Anwalt Max Bigger als Produkt der Verhältnisse. Bigger selbst versteht sich erst in der Zelle, als Mensch, der getötet hat, weil ihm kein anderer Raum blieb.

Der Roman endet vor der Hinrichtung. Bigger weint nicht um Unschuld. Er weint, weil er zum ersten Mal etwas gewollt hat.

Einordnung

Wright, aus Mississippi, hat den Protestroman der dreißiger Jahre auf die Spitze getrieben; das Buch wurde ein Bestseller und ein Schock. James Baldwin hat später gegen Wrights Bild des schwarzen Mannes als Gewalt geschrieben, Ralph Ellisons Der unsichtbare Mann ist die Antwort in einer anderen Form. Sohn dieses Landes bleibt das Buch, das die amerikanische Literatur gezwungen hat, den Rassismus als Angstkreislauf zu sehen, nicht als Vorurteil am Rand.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.