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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:45 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die Straße |
| Autor(en): | Cormac McCarthy |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Rowohlt |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 2006 |
| Seitenanzahl: | 288 Seiten |
| Originaltitel: | The Road |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3499254018 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783499254015 |
| Schlagwörter: | Katastrophe, Vater, Sohn, Restwelt |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Die Straße (englisch The Road) ist der 2006 erschienene Roman von Cormac McCarthy. Nach einer nicht benannten Katastrophe gehen ein Vater und ein Sohn südwärts, durch Asche, mit einem Einkaufswagen und der Angst vor den anderen Überlebenden.
Inhalt
Die Welt ist grau. Bäume fallen, die See ist tot, der Schnee schwarz. Der Mann hustet Blut, der Junge fragt, ob sie noch die Guten sind. Sie schieben den Wagen, suchen Konserven, vermeiden Straßen, auf denen Horden mit Sklaven und Fleischgruben ziehen. In einem Keller finden sie nackte Menschen, die als Vorrat gehalten werden. Der Mann tötet, wenn er muss; der Junge will teilen.
Die Mutter hat sich umgebracht, bevor die Handlung einsetzt. Der Vater trägt die Erinnerung an eine Welt mit Cola und Billardsälen und weiß, dass er sterben wird, bevor der Junge erwachsen ist. McCarthy schreibt in kurzen Sätzen ohne Anführungszeichen, mit biblischem Ton und ohne Erklärung der Katastrophe. Es reicht, dass sie da ist.
Am Strand geht dem Mann die Kraft aus. Er stirbt. Ein anderer Mann mit Frau und Kindern nimmt den Jungen auf und sagt, er sei einer der Guten. Ob das stimmt, lässt der Roman offen. Der Junge trägt das Feuer weiter, von dem der Vater gesprochen hat: die Idee, Mensch zu bleiben.
Einordnung
McCarthy erhielt für Die Straße den Pulitzerpreis; John Hillcoat verfilmte 2009. Das Buch wurde zum Roman des Klimawandels und der atomaren Restwelt, ohne sich auf eine Ursache festzulegen. Neben Margaret Atwood und Kazuo Ishiguros Alles, was wir geben mussten steht es als Erzählung einer Zukunft, die schon wie Vergangenheit aussieht. Die Härte der Sprache ist die Härte der Lage.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.