Autor:Cormac McCarthy
Cormac McCarthy (1933–2023), in Providence geboren und in Tennessee aufgewachsen, hat dem amerikanischen Roman die Härte einer Sprache gegeben, die den Satzzeichen misstraut. Die Straße ist das späte, karge Buch: Vater, Sohn, Asche.
Leben
Lange Armut, der Süden, der Südwesten, Jahre ohne Ruhm, dann Die Abendröte im Westen – Blut, Skalp, die Grenze als Schlachtfeld. Erst der Film nach Kein Land für alte Männer und der Pulitzerpreis für Die Straße machten ihn zum Weltnamen, der Gespräche mit Zeitungen verweigerte. Er starb in Santa Fe. Der Umweg ist die Wüste: Ohne New Mexico wäre der Rest der Welt in Die Straße nicht so leer.
Wirkung
Ein Mann und ein Junge gehen durch ein verbranntes Land, schieben den Einkaufswagen, suchen Konserven, meiden die, die Menschen essen. Die Ursache bleibt ungenannt – Klima, Bombe, beides –, die Lage ist fertig. McCarthy hat den Zukunftsroman auf das Allernötigste gebracht: Feuer machen, nicht lügen, den Jungen durchbringen. Die Härte der Sprache ist die Härte der Lage.
Man hat das Buch zum Roman des Klimawandels erklärt und zum Vermächtnis eines Vaters. Beides sitzt, und beides verengt. Neben den frühen Grenzromanen wirkt Die Straße fast zärtlich; neben der Tröstungsliteratur der Katastrophe wirkt sie unerbittlich. Verfilmung und Schulstoff haben den Aschehimmel bekannt gemacht. Der Satzbau bleibt der eigentliche Schock.
Werke
- Die Straße (2006)
In Auswahl außerdem: Die Abendröte im Westen, Kein Land für alte Männer, All die schönen Pferde.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.