Die Wahlverwandtschaften: Unterschied zwischen den Versionen

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Goethe hat den Ehebruchroman zum Experiment gemacht: Freiheit und Notwendigkeit, Trieb und Sitte, Gartenkunst gegen das, was sich nicht zähmen lässt. Ottilie wird zur Heiligen eines Unglücks, das niemand gewollt und alle herbeigeführt haben. Der Roman ist kälter als der ''[[Die Leiden des jungen Werther|Werther]]'' und enger als der ''[[Faust]]'': Er zeigt, wie eine gebildete Welt an dem scheitert, was sie selbst ins Haus geholt hat.
Goethe hat den Ehebruchroman zum Experiment gemacht: Freiheit und Notwendigkeit, Trieb und Sitte, Gartenkunst gegen das, was sich nicht zähmen lässt. Ottilie wird zur Heiligen eines Unglücks, das niemand gewollt und alle herbeigeführt haben. Der Roman ist kälter als der ''[[Die Leiden des jungen Werther|Werther]]'' und enger als der ''[[Faust]]'': Er zeigt, wie eine gebildete Welt an dem scheitert, was sie selbst ins Haus geholt hat.
== Ideen ==
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[[Kategorie:Belletristik]]
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Aktuelle Version vom 25. August 2026, 14:06 Uhr


Das Werk
Deutscher Titel: Die Wahlverwandtschaften
Autor(en): Johann Wolfgang von Goethe
Originaltitel: Die Wahlverwandtschaften
Originalsprache: deutsch
Erstveröffentlichung: 1809
Schlagwörter: Ehe, Leidenschaft, Naturgesetz, Ottilie
Sachgebiete: Roman
Greifbare Ausgabe
Verlag: Reclam


Umfang dieser Ausgabe: 269 Seiten
ISBN: 9783150078358
Verweise


Die Wahlverwandtschaften ist der Roman von Johann Wolfgang von Goethe, 1809 erschienen. Der Titel entlehnt der Chemie das Wort für Stoffe, die bestehende Bindungen lösen und neue eingehen; Goethe überträgt es auf vier Menschen.

Inhalt

Der Baron Eduard und Charlotte haben spät geheiratet, was sie jung gewollt hatten, und ziehen sich aufs Landgut zurück, um den Park zu ordnen und das Glück zu pflegen. Eduard holt den Freund, den Hauptmann, ins Haus; Charlotte nimmt die Nichte Ottilie auf. Die vier ziehen sich um: Eduard verfällt Ottilie, Charlotte und der Hauptmann wehren die Neigung ab und unterliegen ihr doch.

In einer Nacht begehen Eduard und Charlotte in der Einbildung Ehebruch: Jeder hält den Abwesenden im Arm. Charlotte wird schwanger; das Kind trägt die Züge der anderen beiden. Eduard geht in den Krieg, Ottilie lebt nur noch für ihn. Als das Kind ertrinkt, während Ottilie es hütet, entsagt sie der Speise und stirbt. Eduard folgt ihr. Die Gräber liegen beieinander; die Ordnung des Gartens bleibt, die der Ehe nicht.

Einordnung

Goethe hat den Ehebruchroman zum Experiment gemacht: Freiheit und Notwendigkeit, Trieb und Sitte, Gartenkunst gegen das, was sich nicht zähmen lässt. Ottilie wird zur Heiligen eines Unglücks, das niemand gewollt und alle herbeigeführt haben. Der Roman ist kälter als der Werther und enger als der Faust: Er zeigt, wie eine gebildete Welt an dem scheitert, was sie selbst ins Haus geholt hat.

Ideen

Begehren (wichtig) · Ehe (wichtig) · Liebe (wichtig) · Natur (wichtig)

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.