Die Leiden des jungen Werther

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Die Leiden des jungen Werther
Autor(en): Johann Wolfgang von Goethe
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Reclam
Serie:
Erscheinungsjahr: 1774
Seitenanzahl: 154 Seiten
Originaltitel: Die Leiden des jungen Werthers
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 315000067X
ISBN-13/

EAN-Code:

9783150000670
Schlagwörter: Briefroman, Empfindsamkeit, Liebe, Selbsttötung
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Die Leiden des jungen Werther ist der Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe, der 1774 erschien und 1787 in einer überarbeiteten Fassung erneut herauskam. Der Ersttitel trägt das Genitiv-s: Die Leiden des jungen Werthers. Das schmale Buch machte den fünfundzwanzigjährigen Autor europäisch berühmt.

Inhalt

Ein Herausgeber legt Briefe vor, die der junge Werther an den Freund Wilhelm geschrieben hat. Werther kommt im Frühling in die Gegend von Wahlheim, zeichnet, liest Homer und trifft auf einem Ball Lotte, die nach dem Tod der Mutter die Geschwister versorgt und mit dem zuverlässigen Beamten Albert versprochen ist. Er liebt sie trotzdem, wird in ihrem Haus geduldet und verzehrt sich, während Albert zurückkehrt und die Verbindung festigt.

Werther nimmt eine Stelle an einer Gesandtschaft, scheitert an Hofzeremoniell und Standesdünkel und kehrt zurück. Lotte ist inzwischen Alberts Frau. Die Briefe werden kürzer, dunkler; Ossian tritt an die Stelle Homers. Zuletzt leiht sich Werther Alberts Pistolen, schreibt an Lotte und erschießt sich. Der Herausgeber berichtet den Tod und die Bestattung ohne Geistlichen – ein Schluss, der die Empfindsamkeit nicht tröstet, sondern offen lässt.

Einordnung

Goethe hat einen zeitgenössischen Stoff genommen: die unglückliche Liebe des Jerusalem, der sich 1772 in Wetzlar erschoss, und die eigene Neigung zu Charlotte Buff. Daraus wurde kein Schlüsselroman, sondern die Stimme eines Ichs, das die Welt nur noch als Zustand der eigenen Brust wahrnimmt. Der Erfolg war ein Fieber: Nachahmung in Kleidung und Haltung, Warnungen der Geistlichkeit, eine zweite, distanziertere Fassung 1787. Der Roman bleibt das Buch, mit dem die deutsche Prosa lernte, Innerlichkeit als Handlung auszugeben.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.