Eine kurze Geschichte der Menschheit: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Drei Schwellen: die kognitive Revolution, die den Homo sapiens vor etwa siebzigtausend Jahren Geschichten erzählen ließ; die landwirtschaftliche, die ihn an Äcker band und unglücklicher machte; die wissenschaftliche, die Macht ohne Sinn lieferte. Harari streicht die Sonderstellung des Geistes nicht, er verlagert sie. Was uns eint, ist nicht die Wahrheit, sondern die geteilte Einbildung. Weizen hat uns domestiziert, nicht wir ihn. Imperien und Religionen sind große Mythen mit Verwaltung. | |
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Aktuelle Version vom 19. August 2026, 16:01 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Eine kurze Geschichte der Menschheit |
| Autor(en): | Yuval Noah Harari |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Deutsche Verlags-Anstalt |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 2011 |
| Seitenanzahl: | 525 Seiten |
| Originaltitel: | קיצור תולדות האנושות |
| Originalsprache: | hebräisch |
| ISBN-10: | 342104595X |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783421045959 |
| Schlagwörter: | Fiktion, Sapiens, Landwirtschaft, Mythos |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Geschichte |
| Rezensionen | |
Eine kurze Geschichte der Menschheit erschien 2011 auf Hebräisch, deutsch 2013. Yuval Noah Harari erzählt die Spezies als Aufstieg durch gemeinsame Fiktionen: Geld, Götter, Menschenrechte, Aktiengesellschaften – Dinge, die es nur gibt, weil genug Menschen daran glauben.
Inhalt
Drei Schwellen: die kognitive Revolution, die den Homo sapiens vor etwa siebzigtausend Jahren Geschichten erzählen ließ; die landwirtschaftliche, die ihn an Äcker band und unglücklicher machte; die wissenschaftliche, die Macht ohne Sinn lieferte. Harari streicht die Sonderstellung des Geistes nicht, er verlagert sie. Was uns eint, ist nicht die Wahrheit, sondern die geteilte Einbildung. Weizen hat uns domestiziert, nicht wir ihn. Imperien und Religionen sind große Mythen mit Verwaltung.
Das Buch ist Popularisierung im Wortsinn: flott, global, ohne Archivfuß. Es verkauft sich in Millionen. Fachhistoriker haben es angegriffen – zu glatt die Spezies-Erzählung, zu sicher die Anthropologie, zu wenig Ort, zu viel Pointe, Fehler im Detail, die ein Seminar nicht durchließe. Harari antwortet mit Reichweite: Wer die Menschheit in einem Band will, muss streichen. Die Streichung ist das Problem. Aus Jägern werden Optimierer, aus Kulturen Kapitel, aus dem 20. Jahrhundert eine Steigerung der Fiktion bis zur Gentechnik.
Die Wirkung ist riesig und geht am Fach vorbei ins Selbstgespräch der Gegenwart: Was kommt nach dem Menschen, wenn er sich selbst umbauen kann? Das ist Philosophie im Gewand der Urgeschichte, und als Urgeschichte oft zu schwach.
Einordnung
Neben Diamonds Waffen, Keime und Stahl und Graebers und Wengrows Anfänge ist Harari der erfolgreichste Erzähler der Spezies – und der angreifbarste. Diamond sucht Geographie, Anfänge sucht Freiheit, Harari sucht den Mythos, der Milliarden koordiniert. Wer ihn als letzten Stand der Forschung liest, liest falsch. Wer leugnet, dass nach 2013 Millionen so über den Menschen sprechen, leugnet das Buch, das sie dazu brachte.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
