Die Wand: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:45 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die Wand |
| Autor(en): | Marlen Haushofer |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | List |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1963 |
| Seitenanzahl: | 304 Seiten |
| Originaltitel: | - |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3548603482 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783548603483 |
| Schlagwörter: | Isolation, Natur, Überleben, Frau |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Die Wand ist der 1963 erschienene Roman von Marlen Haushofer. Eine Frau wacht in einem Jagdgebiet auf und findet eine unsichtbare Wand, hinter der alles Leben erstarrt ist.
Inhalt
Die Erzählerin, Mitte vierzig, verwitwet, ist mit Cousine und Schwager auf ein Jagdschloss in den Bergen gekommen. Die beiden gehen abends ins Dorf und kehren nicht zurück. Am Morgen läuft die Frau mit dem Hund Luchs Richtung Tal und stößt gegen etwas, das nicht zu sehen und nicht zu durchdringen ist. Hinter der Wand stehen Menschen, Tiere, Autos – tot, versteinert, als wäre die Zeit abgerissen.
Sie bleibt. Im Haus sind Vorräte, Gewehre, ein Kalender. Sie lernt, Kartoffeln zu setzen, eine Kuh zu melken, Holz zu machen, den Winter zu überstehen. Zur Gesellschaft gehören Luchs, die Katze, später ein Kalb. Schreiben wird zur Arbeit gegen den Wahnsinn: Sie weiß nicht, ob jemand das Heft je liest. Die Wand erklärt sich nicht. Kein Feind tritt auf, kein Rettungstrupp.
Im zweiten Jahr kommt ein Mann über die Alm und erschlägt das Kalb und den Hund. Die Frau erschießt ihn. Der Bericht endet, bevor ein dritter Winter beginnt. Sie hat überlebt und ist allein, und die Wand steht.
Einordnung
Haushofer, österreichische Autorin, blieb zu Lebzeiten am Rand; die Wiederentdeckung der achtziger Jahre und die Verfilmung von 2012 mit Martina Gedeck haben Die Wand zum Kultbuch der Isolation gemacht. Neben Franz Kafkas Die Verwandlung steht der Roman als genaue Prosa einer Lage, die sich nicht deuten lässt. Feministische und ökologische Lektüren haben sich an den Text gehängt; er trägt sie, weil er zuerst vom Füttern, Melken und Schreiben handelt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.