Wladimir Majakowski (1893–1930), in Bagdadi geboren, hat der Revolution das futuristische Theater und die Stimme gegeben, die Losung und Kunst in einem sein wollte. Mysterium buffo stülpt die Sintflut proletarisch um: die Unreinen siegen, der Himmel wird Arbeit.
Leben
Futurismus, der Knast des Zaren, 1917 die Straße, Meyerhold, die Plakate, die Reisen, der Streit mit der Zeit, 1930 der Freitod in Moskau. Der Umweg war die Form, die er zerschlug, um sie der Partei zu geben – und die die Partei als Denkmal zurückgab, das er nicht mehr abwehren konnte. Stalin kanonisierte ihn; das Leben war schon aus.
Wirkung
Majakowski hat 1918 den lauten Ton gegeben, gegen Bloks Schnee. Agitprop, das spätere Denkmal, die Lyrik, die Liebesgedichte neben der Losung: Die Nachwelt hat ihn geteilt, um ihn zu ertragen.
Wer ihn nur als Trompete führt, unterschlägt den Spott. Wer nur den Selbstmord meint, unterschlägt das Stück, in dem die Revolution noch Posse sein durfte. Neben Blok steht er als der, der dasselbe Jahr als Welttheater schrieb, nicht als Rätsel.
Werke
- Mysterium buffo (1918)
In Auswahl außerdem: Wladimir Iljitsch Lenin, Das Schwitzbad, die Liebeslyrik.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.