Autor:Thomas Nagel

1937
(Weitergeleitet von Thomas Nagel)

Thomas Nagel (geb. 1937), in Belgrad als Kind jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland geboren, hat der Philosophie des Geistes die Frage gestellt, die kein Gehirnscan beantwortet: Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? Die kleine Einführung Was bedeutet das alles? Eine ganz kurze Einführung in die Philosophie bringt denselben Dualismus von Innen und Außen auf den Lehrplan.

Leben

Emigration in die Vereinigten Staaten, Cornell, Oxford, Harvard, Promotion 1963 bei John Rawls über die Möglichkeit des Altruismus. Lehre in Berkeley, Princeton, New York. Der Umweg ist die Erlebnisperspektive: Wer die Fledermaus 1974 gegen den Reduktionismus stellte, schrieb später den Blick von nirgendwo, der Subjekt und neutrale Beobachterin nicht in eins setzt. Er lehrt an der New York University.

Wirkung

Nagel hat das innere Erleben gegen jede vollständige Naturerklärung gestellt: was es heißt, etwas zu erfahren, bleibt außerhalb, auch wenn wir jedes Nervennetz kennen. In der Ethik hält er akteurrelative und akteurunabhängige Gründe nebeneinander – gegen den Utilitarismus, der nur Zustände der Welt vergleicht, und gegen eine Pflichtethik, die nur den Täter sieht. Was bedeutet das alles? ist die Schulschrift dieses Dualismus: Wissen, Geist, Freiheit, Gerechtigkeit, Tod, in Sätzen, die ein Erstsemester prüft.

Geist und Kosmos von 2012 griff den materialistischen Darwinismus an und spaltete die Zunft. Die einen lasen Mut, die anderen einen Fehltritt. Wer Nagel nur als Fledermaus-Autor nimmt, unterschlägt die praktische Philosophie. Wer nur die Einführung rettet, unterschlägt, dass der Blick von nirgendwo die härtere Probe ist: Subjektivität, die sich nicht wegobjektivieren lässt und doch nicht das letzte Wort behält.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Blick von nirgendwo, Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?, Geist und Kosmos.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.