Nagib Mahfuz (1911–2006), in Kairo geboren, hat die Altstadt als Kosmos erzählt und den arabischen Roman zum Weltnamen gemacht. Die Midaq-Gasse ist das Buch vor der Trilogie: eine Gasse, in der die Moderne Wünsche weckt, ohne sie zu erfüllen.
Leben
Gamaliyya, der Staatsdienst, die Romane, der Nobelpreis 1988, das Attentat 1994, das Überleben. Der Umweg war die Gasse, in der er aufwuchs: Wer Paläste später schrieb, kannte zuerst die Midaq. Er starb in Kairo. Die Islamisten hassten denselben Stoff, den die Welt ehrte.
Wirkung
Mahfuz hat Ägypten den realistischen Roman und der Welt Kairo gegeben. Hussein die Schule, al-Hakim den Geist, er die Gasse. Die Trilogie überschattete; die Gasse bleibt das Maß des einen Buches.
Wer ihn nur als Nobelpreisträger führt, unterschlägt 1947. Wer nur die Trilogie meint, unterschlägt Hamida. Neben Hourani steht er als der, der dieselbe Nahda-Nachwelt als Wohnung schrieb.
Werke
- Die Midaq-Gasse (1947)
In Auswahl außerdem: die Kairoer Trilogie, Die Kinder unseres Viertels, Das Quail und der Herbst.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.