Autor:Mohsin Hamid

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Mohsin Hamid (* 1971), in Lahore geboren, hat die Flucht so erzählt, dass die Grenze nicht überquert, sondern durchschritten wird. Exit West nimmt der Migration das Abenteuer und gibt ihr die Plötzlichkeit, die sie für die Ankommenden hat.

Leben

Pakistan, Kalifornien, London, wieder Lahore: Hamid hat als Jurist und Unternehmensberater verdient, ehe die Prosa den Beruf übernahm. Der Umweg war dieses Hin und Her – nicht als Stoff allein, sondern als Lage, aus der Der Fundamentalist, der keiner sein wollte und dann Exit West kamen. Er lebt in Lahore und schreibt auf Englisch über Menschen, die zwischen Sprachen und Staaten stehen, ohne dass der Roman sie vorführt.

Wirkung

Hamid hat Lager und Zaun durch Türen ersetzt, die grausamer sind als der herkömmliche Wirklichkeitsroman: Wenn jeder durchkommen kann, bleibt als Politik nur noch, wie man mit den Angekommenen lebt. Nadia und Saeed überstehen die Reise nicht in der Form, in der sie begann; die Ankunft trennt, was der Krieg nicht getrennt hat. Neben Saša Stanišićs Herkunft steht hier die Flucht als allgemeines Wetter.

Der Roman des Jahrzehnts zur Wanderung wurde rasch schulisch und festlich geehrt. Wer ihn nur als Plädoyer liest, unterschlägt, wie kühl er die Liebe absterben lässt. Migration ist bei Hamid nicht das Drama einiger Unglücklicher. Sie ist die Bedingung, unter der im 21. Jahrhundert gelebt wird.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Fundamentalist, der keiner sein wollte, Nachtschmetterlinge, So wirst du stinkreich im boomenden Asien.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.