Autor:Mitch Albom

1958
(Weitergeleitet von Mitch Albom)

Mitch Albom (geb. 1958), in Passaic geboren, hat aus vierzehn Dienstagen am Sterbebett das schmale Buch gemacht, das den Tod nicht an Spezialisten abtritt. Dienstags bei Morrie ist 1997 kein Roman mit erfundenem Personal, sondern der Bericht des Sportjournalisten, der zu seinem Lehrer Morrie Schwartz zurückkehrt, während die amyotrophe Lateralsklerose den Körper nimmt.

Leben

Brandeis, dann die Sportseiten in Detroit, Termine und Zahlen als Ersatz des Denkens: Der Umweg ist genau diese Jagd, die abbricht, als das Fernsehen den sterbenden Professor zeigt. Albom fährt nach Newton, Massachusetts, schreibt auf, was Morrie über Abhängigkeit, Geld und Liebe sagt, und macht aus dem Dank einen Verkaufserfolg, der Fernsehen und Schulklassen erreichte. Später Himmel, Wunder, weitere Begegnungen mit dem Jenseits. Geblieben ist, in diesem ersten Band, die erdgebundene Stimme an einem Bett.

Wirkung

Albom hat die amerikanische Lebenslehre auf ein Gespräch zu zweit verengt. Die Form ist schlicht: Frage, Antwort, eine Anekdote, ein Satz, den man unterstreichen kann. Genau diese Schlichtheit hat dem Band den Vorwurf der Rührung eingetragen, als sei Sterben eine Lektion mit versöhnlichem Schluss. Morrie widerspricht dem selbst: Er fürchtet die Erstickung, er hasst die Hilflosigkeit; die Liebe, von der er spricht, ist Pflege und Nähe, nicht ein Spruch. Gegenüber den großen Krankheitsbüchern der Moderne bleibt Dienstags bei Morrie absichtlich klein.

Die Verfilmung mit Jack Lemmon hat Morrie zum weisen Alten gemacht, den das Fernsehen schon kannte. Die späteren Bücher haben Himmel und Wunder erzählt und den ersten Band in eine Reihe von Tröstungen gezogen, die er so nicht ist. Wer nach diesem Buch über Lehre und Abschied spricht, findet keine Philosophie, sondern eine Stimme, die den Alltag des Verfalls nicht überspringt. Wer Albom nur als Lieferanten von Rührung liest, hat das Waschen und Füttern nicht mitgelesen.

Werke

In Auswahl außerdem: Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen, Der nächste Patient bitte, Das magische Band.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.