Autor:Michel de Montaigne

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Michel de Montaigne (1533–1592), auf dem Schloss bei Bordeaux geboren, hat das Ich zum Versuch gemacht, nicht zum Bekenntnis. Die Essais haben die Gattung erfunden, die ihren Namen trägt, und den Zweifel, der beim Leben bleibt.

Leben

Beamtenadel, Recht, das Parlement von Bordeaux, Freundschaft mit Étienne de La Boétie, dann der Rückzug auf das Schloss und die Bibliothek im Turm. Der Umweg ist dieser Rückzug: nicht Weltflucht, sondern der Entschluss, sich selbst als Stoff zu nehmen, während draußen Bürgerkrieg und Konfession wüten. Bürgermeisteramt, Reise nach Italien, stetiges Nachtragen an den Essais. Er starb auf dem Schloss.

Wirkung

Selbstbeobachtung, Gewohnheit, Sterben ohne Lehrsatz: Montaigne hat der Moderne einen Ton gegeben, der weder Predigt noch System ist. Descartes hat den Zweifel auf Gewissheit umgestellt; Montaigne lässt ihn stehen. Die Moralistik, der Essay, die Weigerung, den Menschen auf eine Formel zu bringen, beginnen hier.

Kanonisch von Anfang an, oft zum Plauderer der Renaissance gemacht. Wer ihn nur als Charmant der Skepsis liest, unterschlägt die Schärfe, mit der er jede Gewissheit an der Sitte misst – und das Sterben nicht der Theologie überlässt.

Werke

In Auswahl außerdem: die Reisetagebücher, die Briefe.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.