Autor:Michel Butor

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Michel Butor (1926–2016) war ein französischer Schriftsteller und Essayist, eine der Stimmen des Nouveau Roman. Die Änderung erzählt eine Bahnfahrt von Paris nach Rom und mit ihr den Umschlag eines Entschlusses – ganz in der zweiten Person.

Leben

Geboren bei Lille, Studium der Philosophie in Paris, dann Lehrer in Ägypten, Manchester, Griechenland und schließlich Professor in Genf. In den 1950er-Jahren gehörte er zum Kreis um den Verlag Éditions de Minuit, der die Erzählregeln des Romans in Frage stellte. Später wandte er sich Essay, Reise und der Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern zu. Er starb in Contamine-sur-Arve in Savoyen.

Wirkung

Butor hat die Form zum Gegenstand gemacht. Die Änderung ist durchgehend in der Anrede „Sie“ geschrieben: Der Leser wird zum Reisenden, dessen Plan – die Geliebte in Rom, die Frau in Paris – auf der Fahrt kippt. Der Zug, die Abteile, die Bahnhöfe geben dem Bewusstsein den Takt. Neben Alain Robbe-Grillet und Nathalie Sarraute steht Butor für den Versuch, den Roman von der Gewohnheit zu befreien.

Die spätere Arbeit sprengte die Gattung ganz: Bücher, die man auf mehreren Wegen lesen kann, Texte zwischen den Künsten. Wer nur den Theoretiker sieht, überliest die sinnliche Genauigkeit der frühen Romane. Die Änderung bleibt sein zugänglichstes Buch und das des Nouveau Roman überhaupt.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Zeitplan, Stufen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.