Max Nordau (1849–1923), in Pest geboren, hat die moderne Kunst als Nervenleiden geschrieben und denselben Gesundheitskult in den frühen Zionismus getragen. Entartung von 1892 wollte Ibsen und Nietzsche in die Klinik schicken; die Nationalsozialisten stahlen das Wort für die Aussonderung von Werken und Menschen.
Leben
Arzt in Budapest und Paris, Journalist, der Kongress in Basel, Herzl, das Alter in Paris. Der Umweg ist die Sprechstunde: Wer Kultur heilen will, macht aus Form ein Symptom. Er starb 1923, bevor das Wort zur Behörde wurde.
Wirkung
Nordau hat die Dekadenzdebatte medizinisch gemacht und den Zionismus als leibliche Erneuerung mitbegründet. Überwunden ist der Arztblick als Kunsturteil; nachgewirkt hat das Wort, das andere töteten.
Wer ihn nur als Spießer führt, unterschlägt den Diebstahl. Wer nur das Opfer rettet, unterschlägt Ibsen im Gutachten.
Werke
- Entartung (1892)
In Auswahl außerdem: Die conventionellen Lügen der Kulturmenschheit, zionistische Reden.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.