Autor:Mary Wollstonecraft

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Mary Wollstonecraft (1759–1797), in London geboren, hat der Frau die Vernunft zurückgefordert, die man ihr als Natur absprechen wollte. Eine Verteidigung der Rechte der Frau verlangt Bildung und bürgerliche Rechte, nicht Schonung.

Leben

Sie wuchs in beengten Verhältnissen auf, arbeitete als Gesellschafterin und Lehrerin und schrieb, um unabhängig zu bleiben. Der Umweg war die Französische Revolution: Während andere die Rechte des Mannes feierten, fragte sie, warum die Frau davon ausgenommen sein sollte. 1797 starb sie in London an den Folgen der Geburt ihrer Tochter, der späteren Mary Shelley.

Wirkung

Wollstonecraft hat die Unterordnung der Frau nicht als Schicksal, sondern als verweigerte Erziehung beschrieben. Wer nicht denken darf, bleibt abhängig; die Ehe ohne Recht wird zur rechtlichen Hörigkeit. Das Argument ist aufklärerisch und bürgerlich, und genau darin liegt seine Kraft und seine Grenze.

Man hat sie lange als Vorläuferin geführt, nicht als Philosophin. Der moderne Feminismus hat den Text wieder aufgeschlagen, oft strenger, als sie schrieb: Klasse und Hautfarbe kommen bei ihr zu kurz. Wer nach 1792 über Rechte der Frau spricht, ohne Bildung und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu nennen, spricht hinter diesem Buch.

Werke

In Auswahl außerdem: Maria oder Das Unrecht der Frau, Briefe aus Schweden.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.