Autor:Lynn Margulis

1938 2011
(Weitergeleitet von Lynn Margulis)
Biologin · Wissenschaft · Philosophie · 20./21. Jahrhundert
WissenschaftPhilosophie


Lynn Margulis, in Chicago geboren, hat die Zelle als Bündnis gelesen, nicht als Sieg eines Kerns. Der symbiotische Planet ist das Buch, in dem die Endosymbiose – Mitochondrien und Plastiden als einst freie Bakterien – zur Geschichte des Lebens wird.

Leben

Chicago, Berkeley, die Jahre, in denen die Zeitschriften die Endosymbiose ablehnten, die Zusammenarbeit mit James Lovelock an Gaia, Amherst. Der Umweg ist die Ablehnung: Wer gegen die Alleinherrschaft der Mutation anschreibt, braucht Jahrzehnte. Sie starb in Amherst. Die Mikrobiologie hat sie später kanonisiert, oft ohne den Ton, der Evolution als Verschmelzung dachte, nicht nur als Spaltung.

Wirkung

Margulis hat die serielle Endosymbiose zur Standardlehre der Zellgeschichte gemacht. Gaia bekam durch sie das mikrobiologische Fleisch; Wilsons Soziobiologie den Gegenakzent: Kooperation in der Tiefe der Zelle, nicht nur Konkurrenz der Gene. Die Kritik nannte Überschwang, wo sie Symbiose überall sah.

Gelesen wird sie als Korrektur Darwins und als Verbündete der Esoterik, die sie nicht war. Wer nur die Mitochondrien sucht, unterschlägt den Planeten. Wer nur Gaia meint, unterschlägt die Zelle, ohne die das System kein Leben hätte.

Werke

In Auswahl außerdem: Origin of Eukaryotic Cells, die Arbeiten mit Lovelock.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.