Licht im August
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Licht im August |
| Autor(en): | William Faulkner |
| Originaltitel: | Light in August |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1932 |
| Schlagwörter: | Süden, Herkunft, Gewalt, Rasse |
| Sachgebiete: | Roman |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Rowohlt
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| Umfang dieser Ausgabe: | 480 Seiten |
| ISBN: | 9783499249969 |
| Verweise | |
Licht im August ist der 1932 erschienene Roman von William Faulkner, im Original Light in August. Drei Wege kreuzen sich in Jefferson, Mississippi: eine Schwangere auf der Landstraße, ein Mann ohne feststellbare Herkunft, ein abgesetzter Geistlicher, der in der Vergangenheit lebt. Faulkner erzählt den amerikanischen Süden als Ort, an dem die Frage, wessen Blut in wem fließt, zum Mord wird.
Inhalt
Lena Grove, hochschwanger, läuft zu Fuß durch Alabama und Mississippi und sucht Lucas Burch, der ihr die Ehe versprochen hat. Sie ist ruhig, beharrlich, fast heiter; die Leute am Weg helfen ihr, weil sie eine Geschichte brauchen, die nicht in Hass endet. In Jefferson heißt Burch Joe Brown und treibt sich mit einem anderen Mann herum: Joe Christmas, der nicht weiß, ob er weiß oder schwarz ist, und diese Ungewissheit zum Schicksal gemacht hat. Christmas arbeitet in der Hobelmühle, trinkt, schlägt, schläft bei der älteren Joanna Burden, einer Weißin aus dem Norden, die im Süden bleibt, um an den Schwarzen zu arbeiten, und die ihn in ein Gebet zwingen will, das er nicht sprechen kann.
Christmas tötet Joanna. Das Haus brennt. Die Stadt weiß sofort, was sie wissen will: ein Neger hat eine Weiße ermordet. Faulkner zeigt, wie das Urteil vor dem Beweis da ist. Die Herkunft des Täters bleibt ein Gerücht, ein Waisenhaus, ein Ziehvater, der ihn mit Religion und Prügeln formte; Christmas flieht durch den Wald, wird gejagt, kastriert, erschossen. Neben ihm steht Gail Hightower, der Prediger, den die Gemeinde fallen ließ, weil er in der Predigt den Großvater im Bürgerkrieg nicht loswurde. Hightower sieht zu, versteht zu spät und bleibt das Gewissen, das nicht handelt.
Lena bringt das Kind in der Hütte zur Welt. Byron Bunch, der sie liebt, ohne sie zu besitzen, fährt mit ihr weiter; Burch springt von einem Lastwagen und verschwindet. Das Leben geht, wo Christmas endet. Faulkner verschränkt die Stimmen, holt Kindheit nach, lässt Zeit schichtenweise stehen. Das Augustlicht liegt über allem: heiß, still, ohne Trost. Der Roman ist weiter als Schall und Wahn und öffentlicher: Die Gewalt geschieht auf der Straße, nicht nur im Haus der Compsons.
Einordnung
Faulkner hat die Rassenordnung des Südens als Theologie des Blutes erzählt, die Menschen tötet, bevor ein Gericht sitzt. Christmas ist die Figur, an der die Ordnung irre wird, weil sie ihn nicht einordnen kann; Lena ist die Gegenbewegung, eine Beharrlichkeit ohne Lehre. Die angegebene Ausgabe folgt einer Übersetzung aus dem Englischen. Neben Schall und Wahn und Als ich im Sterben lag ist Licht im August das zugänglichere und politisch härtere Buch derselben Grafschaft. Wer nach Faulkner über Herkunft als Verhängnis spricht, spricht hinter diesem Roman; wer nur die Jagd auf Christmas nimmt, unterschlägt Lena, die weitergeht.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
