Kapital und Ressentiment
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Kapital und Ressentiment |
| Autor(en): | Joseph Vogl
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| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 2021 |
| Schlagwörter: | Finanz, Hass, Öffentlichkeit, Spekulation |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Gesellschaftstheorie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | C.H. Beck
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| Umfang dieser Ausgabe: | 224 Seiten |
| ISBN: | 9783406769535 |
| Verweise | |
Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart erschien 2021 bei C.H. Beck. Joseph Vogl bindet Finanzökonomie und öffentlichen Hass: Märkte, die Zukunft handeln, und Netze, die Kränkung handeln, gehörten derselben Gegenwart. Das Buch setzt das Gespenst des Kapitals in die Zeit nach der Krise und nach den Plattformen.
Inhalt
Vogl liest Spekulation nicht nur als Börse, sondern als Form, in der Erwartungen Macht werden. Daneben das Ressentiment: die gekränkte Rede, die Schuldige braucht, um Ohnmacht zu wenden. Beides treffe sich in einer Öffentlichkeit, die Aufmerksamkeit wie Rendite sucht. Der Ton ist literaturwissenschaftlich-theoretisch, mit Fällen aus Finanz und Netz, ohne Empirie der Soziologie. Herrschaft erscheint als Stil der Zeit, nicht nur als Klasse.
Unsicher bleibt die Kausalität. Macht der Hass den Markt oder der Markt den Hass? Vogl koppelt, wo andere trennen. Kritik nannte Dunkelfärbung, zu wenig Institution, die Germanistik als Weltformel. Die Stärke ist die Weigerung, Ökonomie und Affekt in getrennten Feuilletons zu lassen. Die Schwäche ist die Formel, die alles erklärt und deshalb zu viel.
Wer nur 2008 sucht, findet 2021. Wer nur Hetze sucht, findet Kapital. Nach Staabs Plattformen und Hans Infokratie steht Vogl als der, der Ressentiment zur politischen Ökonomie rechnet.
Einordnung
Das Buch hat das Feuilleton nach der Pandemie mit einem Begriffspaar versorgt. Wer nach 2021 über Finanz und Hass spricht, als wären sie Zufallsnachbarn, hat den Band nicht gelesen. Gesellschaftstheorie heißt hier: Gegenwart als Stil der Verwertung von Zukunft und Kränkung – prüfbar, nicht schon bewiesen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
