Autor:Jurij M. Lotman

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Jurij M. Lotman (1922–1993), in Petrograd geboren, hat die Tartuer Schule am literarischen Text gegründet. Die Struktur literarischer Texte von 1970 fasst Literatur als sekundäres modellbildendes System: ein Werk erzeugt Welt durch Grenzen und Codes. Kultur und Explosion bleibt in dieser Reihe ungenannt als eigener Slot.

Leben

Leningrad, der Krieg, Tartu, das Haus in der estnischen Provinz, von dem aus eine Weltwissenschaft ging. Der Umweg ist die Peripherie: Lotman hat Semiotik geschrieben, wo Moskau enger war. Er starb in Tartu. Die Semiosphäre wurde das spätere Wort für dasselbe Denken am Großen.

Wirkung

Lotman hat Formalismus und Prag in eine Kultursemiotik übersetzt, die am Text beginnt. Die deutsche Fink-Ausgabe, Eco, die Thesen mit Uspenskij setzen hier an. Wer nur die Explosion kennt, unterschlägt 1970.

Gelesen wird er als Kulturtheoretiker. Wer nur die Semiosphäre kennt, unterschlägt die Versanalyse; wer nur den Strukturalisten kennt, unterschlägt Tartu als Ort. Neben Uspenskij steht er als der, der die Schule zur Adresse machte.

Werke

In Auswahl außerdem: Kultur und Explosion, Die Innenwelt des Denkens, die Puschkin-Studien.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.