Autor:Julius Evola

1898 1974
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Philosoph · Philosophie · Politik · 19./20. Jahrhundert
PhilosophiePolitik


Julius Evola (1898–1974), in Rom geboren, hat die Moderne als geistigen Sündenfall geschrieben und dem Faschismus eine esoterische Begründung angeboten, die ihm oft nicht hierarchisch genug war. Revolte gegen die moderne Welt von 1934 stellt Kaste, Initiation und sakrales Königtum gegen Gleichheit; Rassismus und Frauenverachtung sind nicht Rand, sondern Ordnung.

Leben

Adel, Dada, die alpinen Flüge, der Faschismus als mögliche Restauration, das Attentat von 1945, das ihn an den Rollstuhl fesselte, die römischen Nachkriegsjahre als Guru einer Jugend, die Bomben und Tradition zusammen dachte. Der Umweg ist die Initiation: Wer Politik als geistigen Krieg liest, braucht keine Reue, nur höhere Grade. Er starb 1974 in Rom, umgeben von Jüngern, ohne die Republik als Form anzuerkennen.

Wirkung

Evola hat Guénons Traditionalismus politisiert. Die italienische Rechte las ihn als Meister; Gerichte verhandelten ihn als Geist hinter Gewalt; die französische Neue Rechte nahm die Kulturrevolution von rechts. Distanz zum biologischen Rassismus der NSDAP war aristokratischer Dünkel, keine Absage an Rang und Ausschluss.

Wer Evola nur als Esoteriker führt, unterschlägt die Kastenhierarchie. Wer ihn nur als Faschisten entsorgt, unterschlägt, warum Leser nach 1968 eine »höhere« Rechte suchten. Der Schaden liegt in der Weihe der Ungleichheit.

Werke

In Auswahl außerdem: Heidnischer Imperialismus, Cavalcare la tigre.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.