Autor:John Dos Passos

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John Dos Passos (1896–1970) war ein amerikanischer Schriftsteller, der die Großstadt und das Jahrhundert im Nebeneinander vieler Stimmen erzählte. Manhattan Transfer ist der Roman, in dem New York selbst zur Hauptfigur wird.

Leben

Geboren in Chicago, Studium in Harvard, Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg, der ihn zum Pazifisten machte. In den 1920er- und 1930er-Jahren stand er links, engagierte sich für die Angeklagten im Fall Sacco und Vanzetti; später rückte er nach rechts und verlor viele Leser. Er reiste viel, schrieb Reportagen und Geschichte und starb in Baltimore.

Wirkung

Dos Passos hat die Montage in den Roman gebracht. Manhattan Transfer schneidet Dutzende Schicksale gegeneinander, dazwischen Schlagzeilen, Lieder, Straßenlärm; keine Figur trägt das Buch, die Stadt trägt es. In der Trilogie U.S.A. trieb er das Verfahren weiter, mit „Wochenschau“ und „Kamera-Auge“. Neben Joyce und dem Kino der Zeit steht er für den Versuch, das moderne Ganze durch Vielheit zu fassen.

Die Nachwelt hat ihn hinter Hemingway und Fitzgerald zurückgestellt, oft wegen des politischen Weges. Die Technik aber wirkte fort, bis in Film und Fernsehen. Wer das Gedränge von Manhattan Transfer liest, sieht, wie früh hier die Erzählweise der Metropole erfunden wurde.

Werke

In Auswahl außerdem: die Trilogie USA.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.