Autor:Hermann Broch

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Hermann Broch (1886–1951), in Wien geboren, hat dem Untergang der alten Welt den Roman in der Sterbestunde gegeben. Der Tod des Vergil ist Exilprosa: ein Dichter, der sein Werk verbrennen will, und ein Imperium, das ihn daran hindert.

Leben

Textilfabrik in Teesdorf, die der Sohn verkaufte, um Mathematik, Philosophie und Psychologie zu studieren: Der Umweg über die Fabrik erklärt den Blick auf Wertezerfall und Masse. 1938 Haft nach dem Anschluss, Flucht über Großbritannien in die Vereinigten Staaten. Den Vergil schrieb er im Exil, in einer Sprache, die das Deutsche an den Rand des Gesangs trieb. Er starb in New Haven.

Wirkung

Broch hat erzählt, was geschieht, wenn Werte nicht mehr binden und die Kunst ihre Rechtfertigung sucht. Der sterbende Vergil ringt mit der Aeneis, Augustus mit dem Staat; der Bewusstseinsstrom ist hier keine Technik, sondern der Fieberzustand einer Epoche. Neben Robert Musil ist er der andere große Österreicher der Romanmoderne – der am wenigsten Gelesene.

Die Schlafwandler – hier ohne eigenen Artikel, der Titel gehört in der Bookpedia einem anderen Buch – haben den Zerfall vor 1918 als Romantrilogie gefasst. Der Vergil blieb das Heiligtum weniger. Kanonisiert unter Kennern, schulisch kaum vorhanden: Die Wirkung ist die eines Autors, den man rühmt und aufschiebt.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Schlafwandler, Die Schuldlosen, Hofmannsthal und seine Zeit.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.