Hedda Gabler
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Hedda Gabler |
| Autor(en): | Henrik Ibsen |
| Originaltitel: | Hedda Gabler |
| Originalsprache: | norwegisch |
| Erstveröffentlichung: | 1890 |
| Schlagwörter: | Langeweile, Pistolen, Ehe, Macht |
| Sachgebiete: | Drama |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Reclam
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| Umfang dieser Ausgabe: | 112 Seiten |
| ISBN: | 9783150027738 |
| Verweise | |
Hedda Gabler ist das Schauspiel von Henrik Ibsen, 1890 erschienen und 1891 in München uraufgeführt. Eine Generalstochter hat in die Gelehrtenehe geheiratet und findet das Haus zu klein für den Willen, den sie nicht ausgeben darf.
Inhalt
Hedda kehrt mit Jörgen Tesman von der Hochzeitsreise in die Villa zurück, die Tesman auf Kredit genommen hat, weil Hedda sie wollte. Tesman ist fleißig, kindlich und auf eine Professur hoffend; Hedda langweilt sich in der Fürsorge, die er für Liebe hält. Die Tante Juliane bringt häusliche Wärme, die Hedda wie eine Beleidigung behandelt. Aus dem alten Kreis tauchen Thea Elvsted und Ejlert Lövborg auf: Lövborg, einst Heddas gefährlicher Vertrauter, hat mit Theas Hilfe ein Buch geschrieben, das Tesmans Laufbahn bedroht, und ein zweites Manuskript, das die Zukunft enthalten soll. Hedda will nicht Theas Güte, sie will Macht über ein Schicksal, das größer ist als die Ehe.
Sie lockt Lövborg zum Umtrunk, den Thea ihm abgewöhnt hatte, und bekommt das Manuskript in die Hand, das er verloren glaubt. Tesman will es zurückgeben; Hedda verbrennt es im Ofen, Blatt für Blatt, und spricht von einem Kind, das sie töte. Der Satz ist genau: Sie zerstört die Arbeit, in der Thea und Lövborg ein Leben hatten, das Hedda nicht zusteht. Dem verzweifelten Lövborg gibt sie eine der Pistolen des Generals und spricht von Schönheit, die ein Freitod haben könne. Sie inszeniert einen Tod wie ein Bild und behält die zweite Pistole.
Lövborg stirbt unschön, in einem Freudenhaus, die Kugel im Unterleib. Richter Brack, der das Haus als stehender Gast mitbenutzt, erkennt die Waffe und schließt Hedda in die Komplizenschaft. Die Professur, die Schwangerschaft, Tesmans Vorhaben, mit Thea das verlorene Werk zu rekonstruieren – alles legt sich über sie als lebenslängliche Stube. Hedda geht ins Nebenzimmer und schießt sich nieder. Tesman ruft, dass man so etwas nicht tut; Brack sagt dasselbe. Das Stück lässt die Männer mit ihrer Fassungslosigkeit zurück. Hedda hat die einzige Handlung ausgeführt, die ihr das Haus noch ließ.
Einordnung
Ibsen hat nach Nora die Frau geschrieben, die nicht geht, sondern zerstört, weil Gehen ihr als Feigheit erscheint. Hedda ist keine Lerche und kein Lehrstück der Befreiung; sie ist die Langeweile als Wille. Neben Hamlet steht sie als Figur, die zu viel versteht, um zu leben, und zu stolz ist, um klein zu bleiben – mit dem Unterschied, dass Hamlet den Hof hat und Hedda nur die Pistolen des Vaters. Das europäische Theater hat sie zur großen Rolle gemacht und oft zur Vampfigur geglättet. Der Text ist kälter: Er zeigt eine Intelligenz, der die Gesellschaft keine Arbeit gibt.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
