Autor:Günther Anders

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Günther Anders (1902–1992), in Breslau als Günther Stern geboren, hat die Technik als Überholung des Menschen beschrieben: Wir können mehr herstellen, als wir uns vorstellen. Die Antiquiertheit des Menschen von 1956 macht aus dieser Lücke Scham – und aus der Bombe die Probe.

Leben

Promotion bei Husserl, Ehe mit Hannah Arendt, 1933 Flucht nach Paris, 1936 in die Vereinigten Staaten, Gelegenheitsarbeiten, nach 1950 Wien. Der Umweg ist die Emigration ohne Lehrstuhl: Anders schrieb gegen die Geräte, nicht in der Universität. Hiroshima wurde zum Maß, die Anti-Atom-Bewegung zur Praxis. Er starb in Wien.

Wirkung

Prometheische Scham, Apokalypse-Blindheit, die Welt als Phantom: Anders hat der Medientheorie und der Ökologie Wörter geliefert, oft ohne den Namen. Neben Hans Jonas steht er als die schärfere, weniger pflichtfromme Warnung. Die Bombe ist bei ihm nicht das einzige Thema; sie ist das deutlichste.

Lange Außenseiter, spät kanonisiert. Wer ihn nur als Mahner gegen die Atombombe liest, unterschlägt das Alltägliche: dass wir uns vor dem Gerät gering vorkommen und das Gerät deshalb für das Maß halten. Eine Reform steht am Ende nicht.

Werke

In Auswahl außerdem: Die atomare Drohung, Ketzereien, Besuch im Hades.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.