Autor:Gottfried Keller

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Gottfried Keller (1819–1890), in Zürich geboren, hat den Bildungsroman der Deutschen auf schweizerischen Boden geholt und ihm das Scheitern gelassen. Der grüne Heinrich trägt den Titel von den Kleidern aus dem Stoff des toten Vaters; die Kunst rettet niemanden, der die Lebenden für sie opfert.

Leben

Früher Tod des Vaters, die gescheiterte Malerlehre in München: Der Umweg, der das Buch erklärt. Dann Heidelberg, Berlin, die Rückkehr als Staatsschreiber von Zürich. Zwei Fassungen: 1855 der Tod nach dem Opfer der Mutter, 1880 der Beamte, der überlebt. Er starb in Zürich.

Wirkung

Keller steht mit diesem Buch in der Reihe nach Goethes Wilhelm Meister und gegen ihn: Bildung führt nicht ins Ganze, sondern ins Schuldgefühl. Die Schweiz ist nicht Idylle; München ist nicht die Kunststadt, sondern eine teure Enttäuschung, in der Talent ohne Geld zur Selbstanklage wird. Zeitgenossen tadelten die Länge und die erste Todeslösung; die Umarbeitung sollte lesbarer sein und hat den Roman in die Schulen geholt.

Im Kanon der Schule steht oft die zweite Fassung; die erste ist das radikalere Buch. Thomas Mann hat Keller verehrt und den grünen Heinrich als Vetter der Künstlerfiguren erkannt, die später bei ihm erkalten. Der Roman hat keine Lehre außer der einen: Judith, nicht die Akademie, wäre die Wahrheit gewesen, und Heinrich erkennt das zu spät.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Leute von Seldwyla, Romeo und Julia auf dem Dorfe, Kleider machen Leute.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.