Geschichte der Kunst des Altertums
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Geschichte der Kunst des Altertums |
| Autor(en): | Johann Joachim Winckelmann
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| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 1764 |
| Schlagwörter: | Stil, Griechenland, Ideal, Antike |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Kunstgeschichte |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | |
| Umfang dieser Ausgabe: | 500 Seiten |
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| Verweise | |
Die Geschichte der Kunst des Altertums ist das 1764 in Dresden erschienene Hauptwerk von Johann Joachim Winckelmann. Kunst als Abfolge von Stilen, das Griechische als Maß, edle Einfalt und stille Größe: das Buch, nach dem die Antike eine Geschichte hat, nicht nur eine Werkstatt der Nachahmung.
Inhalt
Winckelmann ordnet nach Völkern und Zeiten. Ägypten, Etrurien, die Griechen in Aufstieg, Blüte, Nachahmung, Verfall; die Römer als Erben, die weniger erfinden als verwalten. Das Klima, die Freiheit, die Gymnastik der nackten Gestalt: Ursachen, die die Form erklären sollen, ohne sie zur Botanik zu machen. Die Laokoon-Gruppe steht für die Blüte, die den Schmerz bindet; Gotthold Ephraim Lessing wird im Laokoon oder Über die Grenzen der Malerei und Poesie den Grund umkehren und die Beobachtung behalten. Winckelmann schreibt aus Rom, nach den Originalen, gegen die Gipse seiner Dresdner Jahre. Der Ton ist der eines Liebenden, der historisch wird: hymnisch im Ideal, nüchtern in der Abfolge.
Die Nachahmung der Alten ist keine Kopie. Sie ist der Weg zur Natur, die in Griechenland einmal frei erschien. Das achtzehnte Jahrhundert hat daraus den Klassizismus gemacht; Winckelmann meint eine Geschichte, die auch den Verfall kennt. Wer nur die edle Einfalt zitiert, hat das Buch zur Formel gemacht. Wer die Abfolge liest, findet die Kunstgeschichte als Disziplin: Stil statt Vita, Epoche statt Anekdote. Giorgio Vasaris Lebensbeschreibungen bleiben die andere Gattung; Winckelmann braucht keine Rivalen, er braucht Perioden.
Unsicher bleibt das Griechenland, das er sah. Viele Werke, die er für klassisch hielt, sind römische Kopien; die Freiheit als Ursache ist eine Politik der Form, keine Archivkunde. Der Mord in Triest hat den Autor zum Märtyrer der Anschauung gemacht. Das Buch ist älter und härter als die Weihe: Es setzt ein Ideal und erzählt, wie es kommt und geht. Goethe hat den Aufsatz über Winckelmann zur Feier gemacht; Lessing hat die Laokoon-Stelle präzisiert. Beide haben das Buch gebraucht.
Einordnung
Die Geschichte hat der Kunstwissenschaft die Epoche gegeben und dem deutschen Klassizismus das Maß. Vasari erzählt Meister; Winckelmann erzählt Stil. Lessings Laokoon hängt an einer Stelle dieses Buchs. Wer nach 1764 von griechischer Kunst als Geschichte spricht, spricht Winckelmann – auch dort, wo die Archäologie seine Zuschreibungen korrigiert hat.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.