Autor:Gaston Leroux

1868 1927
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Gaston Leroux (1868–1927), in Paris geboren, hat dem Schauerroman das Innere eines modernen Prachtbaus gegeben. Das Phantom der Oper bindet Maske, Lüstersturz und unterirdischen See an die Opéra Garnier; Erik ist kälter als das rührende Ungeheuer der späteren Bühne.

Leben

Gerichtsberichterstatter und Theaterkritiker, dann Romane, die behaupten, einen Fall gelöst zu haben. Der Umweg war das Haus selbst: Gerüchte der ersten Spielzeiten, der gestürzte Kronleuchter von 1896, der Wasserkasten unter dem Saal. Er starb in Nizza, als Verfasser von Kriminalromanen, von denen einer die Welt behielt.

Wirkung

Leroux hat dem Schauerroman des neunzehnten Jahrhunderts das Innere eines Prachtbaus gegeben. Walter Benjamin nannte das Buch einen der großen Romane über das Jahrhundert und eine Steigerung des Kriminalromans. Erik ist weniger verführerisch als in späteren Fassungen: erst der Kuss und das Weinen machen ihn kenntlich. Neben Mary Shelleys Geschöpf steht hier eines, das nicht im Labor, sondern im Zirkus und auf der Baustelle entstand und die Stadt von unten belagert.

Weltbekannt wurde nicht der Roman, sondern die Bühnenfassung von Andrew Lloyd Webber, die Erik weicher und Christine unschuldiger zeichnet. Wer nur das Musiktheater kennt, trifft im Buch einen härteren Vertrag: Sprengung oder Ehe, Folter oder Kuss. Die Oper bleibt das eigentliche Ungeheuer, ein Steinlabyrinth, in dem die Gesellschaft oben singt und unten versteckt, was sie nicht sehen will.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Geheimnis des gelben Zimmers, Das Parfüm der Dame in Schwarz, Chéri-Bibi.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.