Ezra Pound (1885–1972), in Hailey in Idaho geboren, hat die moderne Dichtung mitgebaut und denselben Willen zur Ordnung in den italienischen Faschismus und in antisemitische Radioansprachen gelenkt. Die Cantos wollen Weltgeschichte als Gesang gegen den Wucher; Radio Rom machte aus dem Gesang Hetze.
Leben
Pennsylvania, Venedig, London, Paris, Rapallo: der Amerikaner als Europäer der Formen. Der Umweg ist Mussolini, den Pound als Heiler des Geldes las, und der Krieg, in dem er auf Italienisch und Englisch gegen die Alliierten funkte. 1945 der Käfig bei Pisa, Anklage wegen Hochverrats, zwölf Jahre psychiatrische Haft in Washington, Rückkehr nach Italien. Er starb 1972 in Venedig, als der Kanon ihn schon wieder brauchte und die Schuld nicht verjährt war.
Wirkung
Pound hat den Vers vom viktorianischen Polster befreit, Eliot das Waste Land geschnitten, Übersetzungen aus dem Chinesischen und Provenzalischen als Schule des Blicks hinterlassen. Dieselbe Energie, die das Epos trug, trug die Lehre, Juden und Finanz seien eins. Die Pisaner Cantos zeigen den Gestürzten, nicht den Geläuterten.
Wer Pound nur als Stilisten rettet, unterschlägt das Radio. Wer ihn nur als Faschisten entsorgt, unterschlägt, warum die Lyrik des Jahrhunderts ohne ihn ärmer wäre. Der Name bleibt der Fall, an dem Form und Verfolgung denselben Mann brauchen.
Werke
- Die Cantos (1925–1969)
In Auswahl außerdem: Hugh Selwyn Mauberley, ABC of Reading.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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