Autor:Ernst Robert Curtius

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Ernst Robert Curtius (1886–1956), im elsässischen Thann geboren, hat die europäische Literatur als lateinische Kontinuität gelesen, gegen die Nationalsprache als Schicksal. Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter sammelt Topoi, die von Vergil zu Goethe reichen.

Leben

Straßburg, Bonn, die Brücke nach Frankreich nach 1918, 1932 die Warnung vor dem deutschen Geist in Gefahr, dann das Schweigen im NS-Staat, die Bibliothek als Zuflucht. Der Umweg erklärt das Buch von 1948: Wer die Nation als Maß verwirft, schreibt nach der Katastrophe eine Tradition, die älter ist als die Nation. Er starb 1956 in Rom.

Wirkung

Curtius hat die Komparatistik auf Topos, Rhetorik und mittellateinische Dauer gestellt. Gegen die Nationalphilologie setzt er Europa als Sinnzusammenhang; gegen die reine Moderne setzt er das Mittelalter, ohne das Goethe nicht zu haben ist. Die Nachkriegsromanistik hat das Buch zum Monument gemacht.

Gelesen wird es als Rettung und als Ausweichen. Kritik hat gefragt, was die lateinische Kontinuität vom zwanzigsten Jahrhundert abblendet. Wer Curtius nur als Humanisten feiert, unterschlägt das Schweigen der dreißiger Jahre; wer nur das Schweigen zählt, hat die Topoi nicht gelesen.

Werke

In Auswahl außerdem: Die französische Kultur, Kritische Essays zur europäischen Literatur.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.