Erich Rothacker (1888–1965), in Pforzheim geboren, hat Kultur als Lebensstil und Begriffe als Haltungen gefasst, tiefer als Definitionen. Geschichtsphilosophie von 1934 ist das Handbuchstück; wirksamer wurde die Bonner Werkstatt, aus der die lexikalische Begriffsgeschichte kam.
Leben
Heidelberg, die Kulturphilosophie, Bonn, das Archiv für Begriffsgeschichte. Der Umweg ist 1933: Rothacker hat sich dem Regime angebiedert; die Akte gehört zum Lehrer, den Koselleck und Ritter trotzdem hörten. Er starb in Bonn. Die Institution überlebte den Text.
Wirkung
Rothacker hat Sprache an interessiertes Wissen gebunden. Die Begriffsgeschichte hat die Lebensphilosophie oft verleugnet, um Fach zu werden, und die Herkunft doch behalten. Die Belastung ist nicht Fußnote.
Gelesen wird er als Vorläufer. Wer nur Koselleck kennt, unterschlägt Bonn; wer nur die Akte von 1933 kennt, unterschlägt das Archiv. Neben Brunner steht er als der, der Wörter für Waffen und Gehäuse hielt.
Werke
- Geschichtsphilosophie (1934)
In Auswahl außerdem: Einleitung in die Geisteswissenschaften, die Arbeit am Archiv für Begriffsgeschichte.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.