Ein Sommernachtstraum

William Shakespeare · 1595 · Drama


Das Werk
Deutscher Titel: Ein Sommernachtstraum
Autor(en): William Shakespeare
Originaltitel: A Midsummer Night's Dream
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1595
Schlagwörter: Wald, Elfen, Liebe, Athen
Sachgebiete: Drama
Greifbare Ausgabe
Verlag: Reclam


Umfang dieser Ausgabe: 100 Seiten
ISBN: 9783150000731
Verweise


Ein Sommernachtstraum ist die um 1595 entstandene Komödie von William Shakespeare. In Athen soll geheiratet werden; im Wald vor der Stadt geraten Liebende, Handwerker und Elfen in denselben Zauber. Das Stück ordnet am Ende die Paare und lässt offen, wie viel davon Traum war.

Inhalt

Theseus will Hippolyta heiraten, die besiegte Amazone. Egeus verlangt, dass die Tochter Hermia den Demetrius nehme, nicht den Lysander; das attische Recht droht Kloster oder Tod. Hermia und Lysander fliehen in den Wald. Helena, die Demetrius liebt und von ihm nicht, verrät die Flucht und folgt. Vier Sterbliche, ein Gesetz, das Liebe als Besitz des Vaters denkt. Daneben die Handwerker um Zettel, den Weber, die für die Hochzeit das Stück von Pyramus und Thisbe proben – ernst, ungelenk, mit Löwenfurcht und Mond. Die dritte Ebene: Oberon und Titania, König und Königin der Elfen, streiten um einen Knaben. Der Wald nimmt alle auf.

Oberon schickt Puck mit dem Saft der Wunderblume: Titania soll das nächste Wesen lieben, das sie sieht; Demetrius soll Helena lieben. Puck trifft den Falschen, verwandelt Zettel in einen Esel, an den Titania sich schmiegt, und lässt zuletzt beide Männer Helena jagen, während Hermia verstoßen wähnt. Die Komödie ist grausam, solange der Zauber sitzt: Liebe als Auftrag an die Augen, Treue als Irrtum einer Nacht. Die Handwerker geraten in denselben Wald und wissen es nicht. Puck amüsiert sich; Oberon muss nachbessern. Die Verwirrung ist die Handlung, nicht ihr Hindernis.

Vor Morgengrauen wird gelöst. Titania gibt den Knaben her, Zettel wird Mensch, die attischen Paare wachen in der Ordnung auf, die das Stück nun will: Lysander mit Hermia, Demetrius mit Helena – weil der Saft bei ihm blieb. Theseus überstimmt Egeus, die Hochzeiten finden statt, die Handwerker spielen ihr Trauerspiel als Possenspiel, und das Publikum im Stück lacht, wo Pyramus stirbt. Puck fegt das Haus und bittet, man möge alles als Traum abtun, falls es beleidigt habe. Der versöhnliche Schluss ist arrangiert. Hippolyta ist noch die Kriegsbeute; Demetrius liebt auf Geheiß des Safts; Zettel hatte den Eselkopf und die Königin. Die Harmonie hält, weil der Morgen sie befiehlt.

Einordnung

Shakespeare hat die Komödie als Gefüge dreier Welten gebaut, die einander nicht verstehen und einander brauchen. Neben Der Sturm ist der Sommernachtstraum das andere Geisterstück: dort Vergebung als Herrschaft, hier Verwirrung als Spiel. Die Schule hat den Wald verharmlost; die Bühne hat ihn oft als Fest genommen und die Gewalt in Theseus’ Brautwerbung und in Titanias Schande gestrichen. Hamlet denkt zu lange; dieses Stück denkt zu schnell und korrigiert mit Tropfen. Faust hat die Walpurgisnacht, in der es nicht hell wird. Hier wird es hell, und Puck sagt, es sei vielleicht nur geschlafen worden. Das ist kein Trost, es ist die Form.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.