Die Gilde der Schwarzen Magier

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Trudi Canavan · 2001 · Roman
Das Werk
Deutscher Titel: Die Gilde der Schwarzen Magier
Autor(en): Trudi Canavan
Originaltitel: The Magicians' Guild
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 2001
Schlagwörter: Magie, Stadt, Unterschicht, Gilde
Sachgebiete: Roman
Greifbare Ausgabe
Verlag: Blanvalet
Serie: Die Gilde der Schwarzen Magier
Umfang dieser Ausgabe: 542 Seiten
ISBN: 9783442243945
Verweise
Umschlag

Die Gilde der Schwarzen Magier ist die Fantasytrilogie der Australierin Trudi Canavan, deren erster Band 2001 als The Magicians' Guild erschien. Michaela Link übersetzte 2006 Die Rebellin, Die Novizin und Die Meisterin. Ein Straßenkind durchschlägt den Schild der Magier, wird von der Gilde gejagt und schließlich aufgenommen, weil ungelenkte Kraft tötet. Die Reihe spielt in Imardin, der Hauptstadt Kyralias, wo Magie den Häusern vorbehalten ist und die Armen einmal im Jahr aus der Stadt getrieben werden. Der erste Band trägt die Trilogie; die beiden folgenden führen Sonea in die Lehre und in den Krieg.

Inhalt

Sonea gerät in Imardin in die jährliche Säuberung, bei der Magier die Unterschicht vom Nordplatz jagen. Die Menge wirft Steine gegen eine magische Wand. Soneas Stein durchschlägt den Schild und trifft Lord Fergun. Die Magier halten einen Jungen neben ihr für den Täter und erschlagen ihn mit gebündelten Schlägen. Soneas Freunde tragen sie fort. Lord Rothen und Lord Dannyl suchen das Mädchen, nicht um es zu töten, sondern um die Kraft zu bändigen, bevor sie die Trägerin zerreißt. Sonea misstraut der Gilde und versteckt sich mit Hilfe ihres Freundes Cery bei den Dieben. Die unkontrollierte Magie wächst; die Magier umzingeln sie, Rothen hilft ihr, die Kraft zu halten, sie bricht zusammen. Fergun erpresst sie, indem er Cery einkerkert: Sie soll ihn zum Mentor erklären. Bei der Anhörung bringt der Hohe Lord Akkarin Cery herbei. Sonea sagt die Wahrheit. Administrator Lorlen liest in ihren Gedanken, dass sie Akkarin bei verbotener schwarzer Magie gesehen hat, und verpflichtet sie zum Schweigen. Rothen wird ihr Mentor. Sie bleibt, weil sie Heilerin werden und in den Hüttenvierteln ein Hospital bauen will.

In Die Novizin beginnt die Lehre. Die Mitschüler, voran Regin, schikanieren das ehemalige Straßenkind. Sonea lernt sich in das nächste Jahr hinauf; Regin folgt. Dannyl reist als Botschafter durch die verbündeten Länder, in Begleitung des Gelehrten Tayend, und soll verdeckt Akkarins Vergangenheit erkunden. Als Akkarin merkt, dass Rothen, Sonea und Lorlen sein Geheimnis kennen, übernimmt er selbst die Aufsicht über Sonea und zwingt sie in seine Residenz. Die Übergriffe werden härter. Rothens Sohn, der Heiler Dorrien, gibt ihr den Mut, Regin zum öffentlichen Duell zu fordern. Mit Hilfe des Kriegsmagiers Yikmo siegt sie durch Geschick, nicht durch rohe Macht. Die Schikanen hören auf. Im Epilog tötet Akkarin einen sachakanischen Attentäter mit schwarzer Magie und erklärt, solche Mörder kämen regelmäßig.

In Die Meisterin verlangt Sonea den Unterricht in der verbotenen Kunst, falls Akkarin falle. Die Gilde entdeckt seine Magie und verbannt ihn nach Sachaka; Sonea geht mit. Ichani, schwarze Magier des Nachbarlands, jagen sie. Dannyl nimmt im Auftrag Akkarins wilde Magier fest. Cery, inzwischen eine Größe der Unterwelt, jagt eine Mordserie und trifft die fremde Savara. Acht Ichani greifen Kyralia an. Sonea und Akkarin, die einander lieben, kehren mit Dorriens Hilfe zurück, töten die Angreifer der Reihe nach; Lorlen und Yikmo fallen. Im letzten Kampf gibt der verwundete Akkarin Sonea seine ganze Kraft und stirbt. Die Gilde nimmt sie wieder auf, unter Aufsicht. Ihr Wunsch nach unentgeltlicher Heilung für die Armen wird erfüllt. Sie ist schwanger von Akkarin.

Einordnung

Canavan hat die Lehre vom Straßenkind in der Magierschule nicht erfunden, aber sie hat sie an die Klassenfrage gebunden. Soneas Stein ist kein Auserwähltheitszeichen, sondern ein Unfall der Herkunft: Die Begabung war immer da, das Gesetz hat sie den Hüttenvierteln vorenthalten. Die schwarze Magie, die der Titel nennt, ist im ersten Band nur ein Schatten; sie wird zur Staatsräson, wenn das Nachbarland sie besitzt und Kyralia nicht. Das ist weniger romantisch, als die deutschen Titel Die Rebellin, Die Novizin, Die Meisterin klingen. Die Gilde bleibt eine Behörde mit Prüfungen, Mentoren und Verbannung. Wer die Trilogie als bloße Aufstiegsgeschichte liest, unterschlägt, dass Sonea am Ende unter Bewachung steht und der Mann, den sie liebt, sich für den Sieg ausgegeben hat.

Die Fortsetzungen um Sonea als Hüterin, Heilerin und Königin und das Prequel Magie haben die Welt offengehalten, ohne den ersten Dreiklang zu ersetzen. In Deutschland wurde Die Rebellin mit dem Deutschen Phantastik Preis bedacht; die Bände standen auf den Bestsellerlisten, weil sie lesbar erzählen und die Stadt Imardin als Ständegesellschaft ernst nehmen. Neben den großen englischsprachigen Reihen der Jahre um 2000 bleibt Canavans Trilogie enger am Alltag der Lehre und an der Frage, wem Magie gehören darf. Das Hospital in den Hüttenvierteln ist die eigentliche Pointe: Die Meisterin will nicht den Thron, sondern den Verbandskasten.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.